Infektionsgeschehen entspannt sich auch an den Schulen

Vorarlberg / 08.12.2021 • 04:30 Uhr
Getestet wird an den Schulen natürlich weiterhin. Sowohl Schüler als auch Lehrer unterziehen sich der Prozedur. <span class="copyright">APA</span>
Getestet wird an den Schulen natürlich weiterhin. Sowohl Schüler als auch Lehrer unterziehen sich der Prozedur. APA

Bregenz Durchatmen auch an den Schulen. Die Bilanz nach den PCR-Tests von dieser Woche ist sehr erfreulich. Von den insgesamt 34.186 an Schülern durchgeführten Tests (35.317 waren es in der Vorwoche) waren insgesamt 52 positiv. Das ist insofern ermutigend, als in der vergangenen Woche noch 109 positive Resultate zu registrieren waren.

Erleichterung

Eine deutliche Verringerung der positiven Ergebnisse gab es auch beim Lehr-und Verwaltungspersonal. Bei dieser Gruppe wurden insgesamt 2162 Tests (Vorwoche 2245) durchgeführt. Davon zeigten nur zwei ein positives Ergebnis an. In Kalenderwoche 48 waren es noch vier. Getestet wurde am Montag nur im Burgenland, Oberösterreich, der Steiermark und in Vorarlberg. Heute sind die anderen Bundesländer an der Reihe. Prozentuell betrachtet liegt Vorarlberg bei den positiven Resultaten mit 0,149 Prozent hinter der Steiermark (0,171 Prozent), aber vor Oberösterreich (0,114 Prozent) und dem Burgenland (0,101 Prozent).

“Wir sind natürlich erleichtert, dass sich die Situation in diese Richtung entwickelt und damit auch entspann”, nimmt Elisabeth Mettauer-Stubler, Kommunikationsleiterin der Bildungsdirektion, die Zahlen mit Wohlwollen zur Kenntnis. Sich in Sicherheit wiegen will man sowohl bei der Bildungsdirektion als auch an den Schulen durch den derzeitigen Trend nicht. “Man sieht ja, wie schnell es auch wieder in eine andere Richtung gehen kann. Abgesehen davon gibt es auch jetzt noch Häufungen von positiven Fällen an bestimmten Schulen”, analysiert die Kommunikationschefin der Bildungsdirektion. Nicht klar sei, wann der angekündigte zweite wöchentliche PCR-Test stattfinden werde. “Wir haben diesbezüglich keinerlei Informationen”, vermeldet Mettauer-Stubler.

“Wir sind natürlich erleichtert, dass sich die Situation jetzt in diese Richtung entwickelt.

Entscheidungsvakuum

Dass durch den Wechsel an der Spitze des Bildungsministeriums ein vorübergehendes Entscheidungsvakuum entstanden sei, will Mettauer-Stubler weder dementieren noch bestätigen.

Es würden sich jetzt wieder vermehrt Personen erkundigen, ob nicht bald Lockerungen der Maßnahmen anstehen, zum Beispiel eine Aufhebung der Maskenpflicht.