Günstige Bleiben im Tourismuseldorado Lech

Was die Gemeinde Lech im Kampf für leistbares Wohnen unternimmt.
Lech Erschwinglicher Wohnraum gilt in vielen Tourismuseldorados als Mangelware. So auch in der Arlberggemeinde Lech, zu der die Parzellen Zürs und Zug zählen. Ein Blick auf die Fakten zeigt, dass die Tourismusgemeinde derzeit drei Anlagen zählt, in denen leistbar gewohnt werden kann.
Die Vogewosi setzte in den Jahren 1996 und 2005 zwei Gemeinnützige Wohnbauten um: Im Ortsteil Stubenbach entstand eine Anlage mit 30 und in Strass entstanden elf Wohneinheiten. Und im November 2017 übergab die Tiroler gemeinnützige Wohnbaugesellschaft Wohnungseigentum (WE) eine Anlage mit 18 Sozialwohnungen an Mieter. Jetzt planen Vogewosi und Gemeinde abermals ein Projekt, diesmal in der Parzelle Zug (Grafik).
Künftig 83 Sozialwohnungen in Lech
Bei diesem Vorhaben sollen nach einer einjährigen Bauzeit 24 Wohnungen samt Tiefgarage erbaut werden. Die Investition für das Projekt, das als Holz-Modulbau umgesetzt werden soll, liegt bei rund 5 Millionen Euro. Verläuft alles nach Plan und erhält die Gesellschaft nach einer noch für Dezember 2021 fixierten Bauverhandlung einen rechtskräftigen Baubescheid, so sollen die Pläne bereits im Frühjahr 2022 in Angriff genommen werden. Lech würde dann 83 Sozialwohnungen aufweisen. In der Gemeinde, wo dem Projekt grünes Licht erteilt wurde, steht man dem Ganzen positiv gegenüber. “Wir brauchen in unserer Gemeinde ein Angebot für leistbares Wohnen”, erklärt Vizebürgermeisterin Cornelia Rieser, die bis zur Bürgermeister-Direktwahl am 6. Februar 2022 als Bürgermeisterin fungiert. Dabei verwies Rieser im Gespräch mit den VN auf eine Warteliste mit interessierten Mietern.
„Wir brauchen in unserer Gemeinde leistbares Wohnen, es gibt eine Warteliste.“
Cornelia Rieser, interimistische Bürgermeisterin Lech