KSV Götzis ging als Sieger von der Matte

Klarer Erfolg der Götzner gegen den KSK Klaus mit sieben Zählern Vorsprung.
Götzis Die Ringerbundesliga, insbesondere die beiden Vorarlberger Vereine KSV Götzis und der KSK Klaus, erleben harte Zeiten. Im Vorjahr stand wegen der Corona-Pandemie der Mattensport auf nationaler Ebene komplett still und auch heuer wird es wohl keine zwei Finalkämpfe der stärksten Vereine Anfang Dezember geben. Mit Rekordmeister AC Wals steht der erste Finalteilnehmer erwartungsgemäß fest.
Platz 3 in der Tabelle
Normalerweise pilgern zum Duell der beiden Ringerhochburgen Vorarlbergs mindestens 500 bis zu 800 Zuschauer in die Halle. Aufgrund der Covid-19-Bestimmungen war diesmal beim Aufeinandertreffen in der Götzner Mittelschulturnhalle alles völlig anders. Im kürzlich stattgefundenen prestigeträchtigen Ländlederby mussten die rund 200 Anhänger beider Ringerstaffeln daher mit Maske das spannungsgeladene Derby beobachten und auf einen Ausschank verzichten. Der KSV Götzis feierte gegen die Mannschaft aus Klaus am Ende einen doch etwas überraschenden 32:25-Heimsieg und ist nun Dritter in der Tabelle.
Brüderduell
Ohne den verletzten Schwergewichtler Johannes Ludescher stand der KSK Klaus von Beginn weg auf verlorenem Posten. Schon im griechisch-römischen Stil gab es von Götzis fünf der sieben Klassensiege. Im besten Kampf des Abends der beiden Brüder Peter und Mihaly Nagy aus Ungarn setzte sich Letzterer mit 3:1-Punkten durch. VN-TK
Die Kämpfe im Überblick
57 kg
Greco Ethem Sahin – Shota Glonti 0:4 (0:14)
Freistil Ethem Sahin – Niclas Begle 1:4
62 kg
Hamsat Asuchanov – Lars Matt 4:0 (11:0)
Freistil Hamsat Asuchanov – Luca Hartmann 4:0 (12:0)
68 kg
Greco Abdrakham Kenesarin – Pascal Lins 4:0 (12:0)
Abdrakham Kenesarin – Pascal Lins 4:0 (12:0)
77 kg
Greco Philipp Häusle – Stefan Steigl 0:4 (SS)
Freistil Abubakar Asukhanov – Simon Hartmann 0:4 (SS)
88 kg
Greco Peter Nagy – Marco Nigsch 4:0 (SS)
Freistil Kurban Isaev – Lukas Lins 3:1
100 kg
Greco Lukas Hörmann – Dominic Peter 3:1 (8:2)
Freistil Peter Nagy – Mihaly Nagy 1:3 (1:9)
130 kg
Greco Bernhard Marte – Leonhard Junger 4:0 (SS)
Freistil Lukas Hörmann – Dominic Peter 0:4 (0:12)