Zwei Künstler stellen sich räumlich neu auf

Stefan Kresser und Martin Mittendorfer präsentieren ihre Werke.
Feldkirch Nach sechs spannenden Jahren intensivieren die beiden bildenden Künstler Stefan Kresser und Martin Mittendorfer ihre Zusammenarbeit weiter und ergänzen ihre Werkstatt in Rankweil durch einen neuen Schau- und Verkaufsraum. Die jüngste Ausstellung der auf Holz- und Steinskulpturen spezialisierten Künstler ist nach gut fünfeinhalb Jahren auch die letzte im Bereich des Feldkircher Goaßzipfels. Sie war zunächst bis zum 18. Dezember geplant, wird nun aber wegen des aktuellen Lockdowns verlängert. Bei allen Kunden, Freunden und Besuchern bedanken sich die beiden Bildhauer mit einem besonderen Angebot: Ein Teil der Arbeiten wird mit einem Rabatt angeboten.

Von den Werken berührt
In der aktuellen Ausstellung widmen sich die beiden Bildhauer einerseits fundamentalen Fragen des Menschseins: Wer bin ich? Was bewegt mich? Wohin gehe ich? Andererseits steht neben dem Spiel mit Materialien, Formen und Ästhetik vor allem die Darstellung von Emotionen im Mittelpunkt der Arbeiten von Kresser und Mittendorfer.

Die an den ersten beiden Tagen, vor der coronabedingten Pause, erschienenen Besucher, darunter Psychiaterin Barbara Bischof, Sarah Fillafer (Wolford), Alexandra Partsch oder Eva Verelli (Getzner), zeigten sich von den Skulpturen vielfach berührt. Die Gelegenheit zur Begegnung mit den Werken und
Gesprächen mit den Künstlern nutzten auch ihre Kollegen Julia Kaiser, Nathalie Spettel (Fressnapf), Matthias Baumgartner und Ewald Hotz, Allgemeinmediziner Manfred Maier oder Psychotherapeut Thomas Summer. AME
