Feldkirchs Handballer im Abstiegskampf

Vorarlberg / 22.11.2021 • 16:47 Uhr
Nach der Niederlage am Sonntag gegen Lauterstein II steht das nächste Spiel für den HC BW Feldkirch schon am kommenden Freitag an. <span class="copyright">L. Knobel</span>
Nach der Niederlage am Sonntag gegen Lauterstein II steht das nächste Spiel für den HC BW Feldkirch schon am kommenden Freitag an. L. Knobel

Ersatzgeschwächte Truppe verliert das Heimspiel gegen Lauterstein II.

Feldkirch „Das Ziel ist sicher der Klassenerhalt und die vielen jungen Eigenbauspieler in die erste Kampfmannschaft zu integrieren. Die Umbruchphase läuft auf Hochtouren, doch es wird aufgrund massiver Personalprobleme wegen der 2-G-Regel verdammt schwer, uns in dieser guten Leistungsstufe zu behaupten“, erklärt HC BW Feldkirch Eins-Spieler Thomas Erlacher nach dem Spiel am Sonntag. Ohne Publikum verloren die Montfortstädter das Heimspiel in der Reichenfeldhalle gegen den Tabellen-Dritten SG Lauterstein II aus Deutschland mit 28:32. Dreimal hatte die Truppe um das Trainergespann Christoph Bobzin und Zoran Obradovic in der starken Anfangsphase geführt, aber am Ende war das Spielglück auf der Seite der Deutschen. Bis auf Petar Roganovic standen nur junge Spieler aus dem Traditionsklub auf dem Parkett. In den nächsten Jahren soll beim HC BW Feldkirch vermehrt auf die eigene Jugend gesetzt werden. Besonders der Abgang von Torgarant und Regisseur Florian Hintringer macht sich bemerkbar. Mehr als ein Jahrzehnt war das BW-Eigengewächs Dreh- und Angelpunkt im Angriffsspiel der Montfortstädter.

Seit nunmehr sechs Meisterschaftsspielen warten die Blau-Weißen auf ein Erfolgserlebnis. Nach dem Auftaktsieg gegen Friedrichshafen gab es für die Feldkircher nur ein Remis und fünf Niederlagen. Die Abstiegsgefahr ist für den aktuell Tabellen-Neunten dementsprechend groß.

In der zweiten Runde des ÖHB-Cups trifft Feldkirch am Freitag in der Reichenfeldhalle auf das Future Team von Handball Bregenz. Die Montfortstädter wollen sich mit einem Heimsieg für das Achtelfinale qualifizieren, was der mit Abstand größte sportliche Erfolg in der Vereinsgeschichte wäre. VN-TK