Demonstration gegen Impfzwang

500 Menschen demonstrierten in Bregenz gegen 2G, Impfzwang und Lockdown.
Bregenz Zum Beginn der Demonstration wies die organisierende Freie Bürgerpartei (FBP) pflichtbewusst auf die FFP2-Pflicht hin. Das resultierende Gelächter der etwa 500 Versammelten überrascht wenig. Matthias Lexer von der FBP gibt daraufhin den Takt vor: Die Impfpflicht, 2G und der Lockdown seien sinnlose und rechtswidrige Vorgaben eines türkis-grünen “Schreckensregimes”.

Die Anwesenden sehen sich als gesunde Menschen, die durch diese Vorgaben von der Gesellschaft ausgeschlossen werden, die Coronamaßnahmen Angriffe auf die Menschenrechte. “Unsere Gesundheit ist dann in Gefahr, wenn sie uns das Gift reindrücken”, verwehrt sich der frühere Harder Kommunalpolitiker der Impfung.

Sein Parteiobmann Georg Palm gibt sich im Vorfeld der Demonstration umgänglicher. Die jetzigen Verschärfungen kämen zu spät – und auch nur, weil der Lockdown für Ungeimpfte auf rechtlich wackligen Beinen stehe. Die am Freitag angekündigten Verschärfungen seien nur der nächste Schritt, um die Impfung schmackhafter zu machen.

Von der Zahl der Anwesenden, welche nur leicht über jener von der Demostration vergangener Woche liegt, ist Palm nicht enttäuscht. “Es geht darum, dass wir für unsere Rechte einstehen”, betont er. “Und wenn wir nur fünf wären.”

Von der für Februar angekündigten Impfpflicht ist er noch wenig beeindruckt. Diese steht aus seiner Sicht im Widerspruch zum Recht auf körperliche Unversehrtheit. Es sei daher mehr als fraglich, ob sie hält. Ähnlich sehen es manche Anwesende: Wenn sie nur bis Februar durchhalten, werde diese wieder fallen. Die Regierung würde sich nicht trauen, eine Impfpflicht gegen 20 bis 25 Prozent der Bevölkerung durchzudrücken, so die Überzeugung.
