Werke von Ferdinand Gehr in St. Arbogast

Vorarlberg / 17.11.2021 • 15:56 Uhr
Das Werk „Apfelzweig“ des Künstlers Ferdinand Gehr.<span class="copyright">St. Arbogast</span>
Das Werk „Apfelzweig“ des Künstlers Ferdinand Gehr.St. Arbogast

Verkaufsausstellung mit Bildern des Altstättner Künstlers.

GÖtzis Vor 25 Jahren starb der Altstättner Künstler Ferdinand Gehr im Alter von 100 Jahren. Nun erlebt er im Rahmen einer Verkaufsausstellung im Jugend- und Bildungshaus St. Arbogast im Vorarlberger Rheintal eine Wiederauferstehung.

Viele Jahre lang dämmerten zahlreiche handsignierte Werke des bekannten Schweizer Künstlers in Arbogast im Archiv vor sich hin. Dem Lockdown im Vorjahr ist es zu verdanken, dass sie nun wieder vor den Vorhang geholt werden. In Vorarlberg ist Gehr vor allem durch die Gestaltung des Altarraums in der Propstei St. Gerold vielen ein Begriff.

Die Bilder von Gehr, darunter auch „Anbetung“, können nicht nur besichtigt, sondern auch gekauft werden.
Die Bilder von Gehr, darunter auch „Anbetung“, können nicht nur besichtigt, sondern auch gekauft werden.

Erlös für Kapellensanierung

Vom Montag, 22. November, bis einschließlich Mittwoch, 15. Dezember, können die Bilder vor Ort besichtigt und auch erworben werden. „Wir möchten, dass diese wunderbaren Werke täglich angesehen werden können. Von Menschen, die sich daran erfreuen“, erklärt Daniel Mutschlechner, Geschäftsführer des Jugend- und Bildungshauses St. Arbogast den Beweggrund für die Ausstellung, und: „Weil wir im kommenden Winter unsere Kapelle sanieren werden und wir kreativ daran arbeiten, die finanziellen Mittel dafür bereitzustellen.“ So kommt der gesamte Erlös der Ausstellung der Kapellensanierung zugute.

Die für 21. November geplante Eröffnungsfeier musste aufgrund der aktuellen Covid-Maßnahmen zwar abgesagt werden, die Ausstellung ist aber täglich von 8 bis 17 Uhr unter Einhaltung der 2-G-Regel frei zugänglich.