Geschenkkorb für den edlen Spender

Vorarlberg / 17.11.2021 • 15:56 Uhr
Christian Medl freute sich über einen Geschenkkorb aus den Händen von Primar Peter Fraunberger (r.) und Michael Hamel (l.).<span class="copyright">RKV</span>
Christian Medl freute sich über einen Geschenkkorb aus den Händen von Primar Peter Fraunberger (r.) und Michael Hamel (l.).RKV

Christian Medl hat schon 200 Mal Thrombozyten gespendet.

Feldkirch, Rankweil War es zu Beginn dieses Jahres die Schnapszahl 111, die auf dem Datenblatt eines Thrombozyten-Spenders stand und eine Ehrung seitens des Blutspendediensts (BSD) des Roten Kreuzes Vorarlberg zum Anlass hatte, so war es am 15. November die gerade Zahl 200, die das Blutspendeteam am LKH Feldkirch jubeln ließ. Der Jubilar und somit Mann der Blutplättchen-Stunde hieß Christian Medl. Er machte an diesem Tag die 200 voll und ging somit als ehrenvoller Thrombozyten-Spender in die Annalen des Blutspendediensts ein. Die Anerkennung für den Rankweiler seitens der Blutspendedienst-Verantwortlichen – Primar Peter Fraunberger und Michael Hamel – war ein Dekret sowie ein prall gefüllter Geschenkkorb.

Spender seit rund 30 Jahren

Medl zeigte sich dabei aber ganz bescheiden: „Ich helfe einfach, weil ich helfen kann und will, und ich komme, wenn ich Zeit habe.“ Seine Karriere als Thrombozyten-Spender hat schon in den frühen 1990er-Jahren in Wien begonnen; am 15. Juli 2005 hat er dann schließlich das erste Mal in der Rotkreuz-Blutbank am LKH Feldkirch Platz genommen. Am 15. November um 8.30 Uhr punktierte Oberarzt Dietmar Wessin den treuen Spender zum 200. Mal – ohne Probleme und mit einem angenehmen Gespräch verbunden.

„Entspannende Stunde“

Im Berufsleben als Fahrlehrer unterwegs, „genießt“ Medl, wie er selbst sagt, „die entspannende Stunde“, wenn sein Blut durch die sogenannte Apherese-Maschine gepumpt wird. Dort werden die wertvollen Blutplättchen extrahiert und das Blut im Anschluss wieder dem Körper des Spenders zugeführt.

So an diesem Tag auch bei Medl, als er als Abschluss der Thrombozyten-Entnahme die schriftliche und auch die genussvolle Anerkennung für seine unermüdliche Spendentreue von Fraunberger und Hamel entgegennehmen konnte.