Theatergruppe Ludesch muss ihr Stück coronabedingt absagen

„Momentan ist es schwierig, das Ganze am Laufen zu halten.“
Ludesch Der Geschlechterkampf tobt, Aha-Erlebnisse sind garantiert, Lachen ist vorprogrammiert, doch aufgrund der gesetzlichen Lage kann die Theatergruppe Ludesch ihre neue Produktion, das Spiel über den Geschlechterkampf, derzeit nicht öffentlich durchführen. Sobald aber Aufführungstermine möglich sind, werden diese bekanntgegeben, denn der „Kampf“ zwischen Männern und Frauen ist noch nicht ausgefochten. Zusätzlich wird die Theatergruppe den Geschlechterkampf verfilmen und zu gegebener Zeit dem Publikum vorstellen.

Die Theatergruppe Ludesch, die vor 30 Jahren gegründet wurde, hat im Laufe der Jahre über 25 Stücke aufgeführt, sowohl für Kinder als auch für Erwachsene, wobei sie aber nie in das Genre des Bauerntheaters abgerutscht ist. Marlies Bahro, die Grande Dame der Theatergruppe: „Es interessieren sich immer wieder Menschen für das Spiel auf der Bühne, derzeit besteht unser Stammpersonal aus 32 Personen, die im Schauspiel, in Bühnengestaltung, Technik oder Regie arbeiten.“ Dazu wird immer an der Ausbildung gefeilt, es werden Kurse, Seminare und Ähnliches angeboten.

Alfred Leuz, der auch Regie führt und für diese Aufführung das Stück geschrieben hat, sagt: „Momentan ist es schwierig, das Ganze am Laufen zu halten, wir versuchen z.B. über Workshops unsere Spielleidenschaft zu erhalten. Wenn wir aber spielen, können wir uns immer wieder über einen vollen Saal freuen.“ HAB