Präsenz macht Kern des VHS-Kurswesens aus

Vorarlberg / 14.11.2021 • 16:49 Uhr
VHS-Landesobmann Stefan Fischnaller und GF Michael Grabher überreichten Armin Brunner (Mitte) das Verdienstzeichen.
VHS-Landesobmann Stefan Fischnaller und GF Michael Grabher überreichten Armin Brunner (Mitte) das Verdienstzeichen.

Volkshochschule Bregenz wählte auf Generalversammlung neuen Vorstand und setzt auf Zukunftssicherung der Bildung.

Bregenz Das schwierige Pandemie-Jahr 2020 hat die Volkshochschule Bregenz mit Konzentration und Gelassenheit bewältigt. Auf ihrer Generalversammlung zog die Bildungseinrichtung Bilanz und bekräftigte das Ziel, ein hochwertiges, nachhaltiges und auch erschwingliches Bildungsangebot zu offerieren.

Corona verursachte Rückgang

Die Bregenzer Volkshochschule hatte im vergangenen Jahr in ihrem Kurswesen einen pandemiebedingten Rückgang von 30 Prozent zu verkraften. Wie Geschäftsführer Michael Grabher mitteilte, haben 6309 Personen die 434 Veranstaltungen der VHS Bregenz besucht.

Vor allem der zweite Bildungsweg, dessen Lehrgänge während des Lockdowns online abgehalten wurden, habe die Einbrüche in Grenzen gehalten. Michael Grabher: „Wir haben zudem die Zeit genützt, um die digitale Transformation voranzutreiben, wohl wissend, dass die physische Präsenz den Kern des VHS-Kurswesens ausmacht.“

Die Stärke der VHS sei ein umfassendes Programm, das alle relevanten Wissensgebiete umfasse und das auf die Bedürfnisse der Bildungsinteressierten abgestimmt sei. Zum Erfolgsrezept gehörten zudem die Kursangebote in zahlreichen Gemeinden im Bezirk. Die Volkshochschule gehe damit vor Ort und hole die Menschen dort ab, wo sie zu Hause seien.

Der neue VHS-Bregenz-Vorstand

Der ehrenamtliche Vorstand, der für die Periode 2021–2024 einstimmig gewählt wurde, setzt sich wie folgt zusammen: Obmann Klemens Voit, Vizeobmann Armin Brunner, Josef Eder, Lothar Köb, Evelyn Marte-Stefani, Karoline Rümmele und Hermann Thüringer. Neu im Vorstand sind mit dem Germanisten Lothar Köb (Schriftführer) und dem promovierten Betriebswirt Josef Eder (Finanzreferent) zwei Kenner des heimischen Bildungswesens. Sie folgen Alexander Natter und Ulrich Nosko nach, die nach vielen Jahren des unermüdlichen Einsatzes für die VHS Bregenz auf eigenen Wunsch ihre Tätigkeiten beenden.

Deutliche Worte

„Weiterbildung und Erwachsenenbildung sind extrem wichtig und erhalten zugleich noch immer nicht den Stellenwert, der angemessen wäre“, so die scheidende Vorständin der Abteilung Wissenschaft und Weiterbildung, Gabriela Dür. Sie hob bei der Generalversammlung die Bedeutung der Bregenzer Volkshochschule für das Land und die Landeshauptstadt hervor und übermittelte beste Wünsche der Landesregierung. HAPF

M. Grabher bedankte sich bei Gabriela Dür für ihre Zusammenarbeit.
M. Grabher bedankte sich bei Gabriela Dür für ihre Zusammenarbeit.
Der neu gewählte Vorstand der VHS Bregenz (von links): Lothar Köb, Hermann Thüringer, Evelyn Marte-Stefani, Karoline Rümmele, Armin Brunner, Josef Eder, Michael Grabher (nicht im Bild: Klemens Voit). <span class="copyright">VHS Bregenz/F. Sams</span>
Der neu gewählte Vorstand der VHS Bregenz (von links): Lothar Köb, Hermann Thüringer, Evelyn Marte-Stefani, Karoline Rümmele, Armin Brunner, Josef Eder, Michael Grabher (nicht im Bild: Klemens Voit). VHS Bregenz/F. Sams