„Gemeindeentwicklung geht uns alle an“

Gemeinde Sulz lud Bevölkerung zum Planungsabend für den Räumlichen Entwicklungsplan.
Sulz Im Oktober 2019 startete die Gemeinde Sulz den Prozess zur Erarbeitung eines Räumlichen Entwicklungsplanes (REP). Mit der Novellierung des Raumplanungsgesetzes sind alle Vorarlberger Gemeinden verpflichtet, ihre Zielsetzungen zur räumlichen Entwicklung verbindlich festzulegen und in einem REP darzustellen. Dazu lud die Gemeindevertretung kürzlich die Bevölkerung zur aktiven Mitarbeit ein. Themen wie Mobilitätsfragen, Zentrumsentwicklung, Freizeitflächen, Bauflächenreserven, Wegverbindungen, Betriebsgebiete und vieles mehr wurden an diesem Planungsabend intensiv diskutiert. Viele Interessierte haben sich eingefunden, um gemeinsam über Entwicklungsmöglichkeiten ihrer Kommune zu diskutieren.
Großes Interesse
Wo was in der Gemeinde passieren könnte und an welchen Orten Spielflächen, Gewerbeflächen und Arbeitsplätze entstehen können, wurde eifrig debattiert. Energieraumplanung und Klimawandelanpassungsstrategien spielen in den Entwicklungskonzepten eine wesentliche Rolle. Als besonderer Vorzug von Sulz wurden dabei von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die ausgewiesene Freifläche unterhalb des westlichen Siedlungsrandes und die hohe Qualität der Freizeiträume hervorgehoben.

Ein weiteres zentrales Thema bei der Gemeindeentwicklung stellt für die Sulner und Sulnerinnen auch die Mobilität dar. Das Netz an Wegen werde bereits jetzt gerne genutzt und wird damit auch als Stärke der Gemeinde ausgewiesen. Jedoch gebe es auch einiges Verbesserungspotenzial, gerade für die schwachen Verkehrsteilnehmer im Bereich der Müsinenstraße.

Bürgermeister Karl Wutschitz bedankte sich für das große Interesse und freute sich über die vielen Übereinstimmungen zwischen der Gemeindevertretung und den interessierten Bürgerinnen und Bürger. „Bringen Sie Ihr Wissen, Ihre Perspektiven und Ihre Interessen ein, dadurch tragen Sie zu einer zukunftsweisenden Gemeindeentwicklung bei“, lädt die Gemeinde die Bevölkerung auch abseits des Planungsabends dazu ein, Ideen und Anregungen persönlich, telefonisch oder per E-Mail im Gemeindeamt einzubringen.