Ehemaliger Feldkircher Dompfarrer für sein Lebenswerk geehrt

Monsignore Rudolf Bischof mit Verdienstzeichen des Landes Vorarlberg ausgezeichnet.
FEldkirch Am Nationalfeiertag hat Landeshauptmann Markus Wallner den ehemaligen Feldkircher Dompfarrer Generalvikar i. R. Monsignore Rudolf Bischof mit dem Großen Verdienstzeichen des Landes Vorarlberg ausgezeichnet.
Im Jahre 1967 in Dornbirn-Schoren zum Priester geweiht, wurde der gebürtige Bezauer 1996 Dompfarrer in Feldkirch. Dieses Amt übte er 23 Jahre lang – bis zu seiner Pensionierung – aus. Ab 2013 war er zusätzlich Generalvikar. Der Antritt seines Ruhestandes im Jahr 2019 kann eigentlich nicht als solcher bezeichnet werden. Denn der Pensionist ist weiterhin als Bischofsvikar, insbesondere für die Priesterseelsorge und Fragen der sakralen Kunst, tätig. Unter seinem päpstlichen Ehrentitel Monsignore war und ist Rudolf Bischof weit über Feldkirch hinaus bekannt.
„Höchste Sympathiewerte“
Landeshauptmann Wallner hob in seiner Laudatio die „einfühlsame und volksnahe Art, das besondere Gespür und die Verbundenheit mit den Menschen“ hervor, womit er „das spirituelle Leben in Vorarlberg über Jahre und Jahrzehnte auf sehr positive Weise mitgeprägt“ habe. Bis heute, so der Landeshauptmann weiter, genießt Rudolf Bischof „höchste Sympathiewerte in der Bevölkerung“.
Erfreut über diese „mehr als verdiente Auszeichnung“ zeigt sich auch der Feldkircher Bürgermeister Wolfgang Matt, aus dessen Händen Monsignore Bischof beim Neujahrsempfang 2020 den Ehrenring der Stadt Feldkirch verliehen bekommen hat. Bischof hat sich, so Matt, „als Dompfarrer, Generalvikar, Seelsorger und nicht zuletzt als Mensch seinen Platz in den Herzen der Feldkircherinnen und Feldkircher gesichert“.