Krankenhäuser widersprechen den Vorwürfen zum Impfstatus der Intensivpatienten

Man bereite derzeit rechtliche Schritte gegen die Falschmeldungen vor.
Feldkirch, Bludenz Der Vorwurf macht in den sozialen Medien die Runde: Im Krankenhaus Bludenz würde man geimpfte Patienten auf den Intensivstationen, die keine Antikörper vorweisen können, als ungeimpft führen. Die Intention: Somit würde die Zahl der ungeimpften Intensivpatienten künstlich hoch gehalten.
Vonseiten der Krankenhausbetriebsgesellschaft (KHBG) widerspricht man vehement. “Der Impfstatus der Corona-Patientinnen, die in den Spitälern aufgenommen werden, wird zu keinem Zeitpunkt abgeändert”, betont man auf VN-Anfrage. Dies sei auch faktisch nicht möglich, da die Spitalsmitarbeiter keinen Zugriff auf diese Daten haben.
Hinzu kommt, dass die Krankenhäuser die Zahl der Antikörper nicht erheben. “Corona-positive Patientinnen und Patienten erhalten – unabhängig von ihrem Impfstatus bzw. Antikörper-Status – die gleiche Behandlung”, erklärt die KHBG. Nur die Schwere der Erkrankung hat Einfluss auf die Behandlung, die Zahl der Antikörper wird daher nicht untersucht.
Gegen die kursierenden Vorwürfe werde die KHBG auch rechtlich vorgehen, entsprechende Schritte werden derzeit vorbereitet.