Eschentriebsterben greift weiter um sich

Vorarlberg / 28.10.2021 • 16:37 Uhr
Im Bereich Kalkofen müssen kranke Eschen gefällt werden.<span class="copyright">Mäser</span>
Im Bereich Kalkofen müssen kranke Eschen gefällt werden.Mäser

Baumfällungen im Bereich Kalkofen erforderlich.

Götzis Bereits in den vergangenen Jahren mussten in Götzis zahlreiche kranke Eschen entfernt werden, die von einem Pilz befallen waren, der in den 1990er-Jahren durch importiertes Holz eingeschleppt wurde und sich seither in ganz Europa verbreitet. Aufgrund des fortgeschrittenen Pilzbefalls der Eschenbestände im Bereich Kalkofen ist nun eine weitere Abholzung notwendig. Nachdem viele Bäume ohne äußere Einwirkung umgestürzt sind, muss der Wald – ein beliebtes Naherholungsgebiet mit hoher Besucherfrequenz – von kranken Bäumen befreit und aufgeforstet werden.

Betroffen ist ausschließlich die heimische Esche, die keine Immunität gegen den Pilz besitzt. Befallene Bäume aller Altersklassen sterben großteils ab. Aufgrund des erhöhten Sicherheitsrisikos sind die Gemeinden angehalten, die erkrankten Bäume zu fällen. Die Forstarbeiten werden im November durchgeführt. Bis zum Abschluss der Arbeiten ist der Weg durch den Altacher Wald für Spaziergänger gesperrt. MIMA