Brennende Wannen und verunfallte Personen

Herbstübung der Feuerwehr Koblach als Abschluss des Probejahres.
Koblach Aktuell sorgen in Koblach rund 55 Feuerwehrmänner und -frauen für die Sicherheit der Bevölkerung. Das ganze Jahr über finden Weiterbildungen und Proben statt – ein Highlight ist stets die große Herbst-Abschlussübung. Weil ebendiese im vergangenen Jahr abgesagt werden musste, scharten sich am vergangenen Samstag umso mehr Interessierte um das Feuerwehrhaus, um die diesjährige Herbstübung hautnah mitzuverfolgen. Im Vorfeld konnten sogar die verschiedensten Ausrüstungsgegenstände besichtigt und ausprobiert werden – und als i-Tüpfelchen gab es einen Rückblick auf die letzte Herbstübung aus dem Jahr 2019.
Leistungsstark und professionell
Und dann ging es los: In Windeseile rückte die Feuerwehrjugend an und erstickte mit Löschschaum eine in Brand geratene Wanne. Gekonnt rollten die Nachwuchskräfte die Schläuche aus und innerhalb kürzester Zeit war der Brand unter Kontrolle.

Im Anschluss dann ein Verkehrsunfall, so die Übungsannahme für die Aktiven der Koblacher Feuerwehr. Mit Bergewerkzeugen musste ein Verletzter aus dem Fahrzeug gerettet werden. Gespannt verfolgten die Zuschauer, wie die Mannschaft professionell und teamorientiert arbeitete und mit der Bergeschere die verletzte Person bergen konnte. Die Verantwortlichen zeigten sich beeindruckt von der Leistungsstärke und Professionalität, mit der die Aufgabe gemeistert wurde.
43 Einsätze im vergangenen Jahr
„Um jederzeit rasch und effektiv helfen zu können, brauchen wir vor allem Menschen, die bereit sind, einen Teil ihrer Freizeit in die Ausbildung und Hilfsbereitschaft zu investieren“, richtet Feuerwehrkommandant Jürgen Amann einen Dank an sein gesamtes Team. Dieses bestand zu Jahresbeginn aus 54 aktiven (davon zwei Ehrenmitglieder und ein Ehrenkommandant) und drei passiven Mitgliedern sowie 15 Feuerwehrjugendmitgliedern. Die gesamte Mannschaft zählt somit 72 Mitglieder – davon elf Feuerwehrfrauen –, die im Jahr 2020 zu 43 Einsätzen alarmiert wurden. Neun Brandeinsätze und 34 technische Einsätze galt es zu absolvieren. MIMA