Perfide Mordserie unter Freunden

Rudolf Öllers „Theke, Antitheke, Syntheke“ erscheint Mitte Oktober.
Bregenz Mit seinem Thriller, der in der zweiten Oktoberhälfte druckfrisch vorliegen wird, wagte sich der Bregenzer Autor Rudolf Öller in die Gefilde der Krimi-Schriftsteller. Mit „Theke, Antitheke, Syntheke“, erschienen im Zürcher „novum“ Verlag, lieferte er eine nicht alltägliche Mordgeschichte ab.
Von der Wissenschaft zum Krimi
Von Rudolf Öller kannte man bisher zahlreiche wissenschaftliche Aufsätze und Kommentare. Bekannt auch seine Bücher „Was LehrerInnen nicht erwähnen“ und „Beam me up, Scotty“. Ersteres ist ein Werk mit Geschichten über die großen Geehrten und ihre Theorien. Das zweite Buch sind 99 kuriose Kurzgeschichten aus der Welt der Wissenschaft. Seinem Metier bleib der promovierte Naturwissenschafter auch in seinem jüngsten Werk irgendwie treu. Denn eigentlich geht es um eine deftige Mordserie, der nach und nach die Mitglieder eines Stammtisches zum Opfer fallen. Bei Öller ist das Ganze versehen mit intellektuellem Touch, mit hochgeistigen Stammtischgesprächen über Gott und die Welt. Und seine Mordserie ist keine mit den üblichen Waffen.
Tagebuch mit Anspruch
„Theke, Antitheke, Syntheke“ ist eine Art Tagebuch der wöchentlich stattfindenden Stammtische einer illustren, gebildeten Runde. Dort wird debattiert, Thesen aufgestellt und Hintergründe populärwissenschaftlich beleuchtet. Zumindest zwei Stammtischmitglieder scheinen in einer bekannten Kulturstadt am Bodensee beheimatet zu sein. Die Themen haben durchaus auch aktuellen Bezug. Etwa die Covid 19-Pandemie und die Lockdowns, sowie die wissenschaftlich nicht begründbare Ablehnung des Nadelstichs werden genauso behandelt wie der Umgang mit der Political correctness oder der (partei)politischen Wadlbeißerei. Hier kann man zudem viel erfahren über Kirchen- und Zeitgeschichte, Philosophie und Wissenschaft.
Viel Zeit und Platz räumt der Autor der Vorstellung seines Stammtisches und der Charaktere ein. Auch hier glaubt der Ortskundige, den einen oder anderen wiederzuerkennen.
Auf Buchmessen fix eingeplant
Rudolf Öllers Thriller kommt in der zweiten Oktoberhälfte auf den Markt und kann jetzt schon vorbestellt werden. Wie der novum Verlag mitteilt, wird „Theke, Antitheke, Syntheke“ dann auch auf den kommenden großen Buchmessen in Frankfurt und Wien sowie in den meisten Feuilletons präsentiert. HAPF