Neue Rheinbrücke am Ostdamm „gelandet“

Nach rund elf Monaten Bauzeit ist zwischen Hard und Fußach ein wichtiges Etappenziel erreicht.
Fußach, Hard Anfang November 2020 sind die ersten Elemente der Stahlkonstruktion am Rhein eingetroffen und wurden für den Vorschub über den Fluss zusammengebaut – rund elf Monate später ist dieses erste Etappenziel erreicht, die Stahlkonstruktionen haben die Auflage am Ostdamm des Rheins erreicht, der Brückenschlag mit einer Gesamtlänge von 255 Metern wurde jetzt abgeschlossen.
Es bleibt noch viel zu tun
Hagen Lehmann entwirrt auf den Schienen des Rheinbähnles die Stahlseile und Kabel, die für den Vorschub installiert worden waren. Es sei ein wichtiger Abschnitt des Brückenbaus beendet, „aber es bleibt noch viel zu tun“, sagt er und verweist darauf, dass jetzt damit begonnen wird, die nächste Etappe vorzubereiten. Fertiggestellt ist nämlich erst das „Gerippe“ der neuen Brücke – die beiden Stahlholkästen sind an Ort und Stelle. Auf diese wird jetzt eine Stahlbetonverbundplatte aufgetragen und Anfang 2022 wartet auf die Firma Reinhard Hämmerle der spektakulärste Transport dieses Projekts, wenn die beiden Pylonenpaare der Hängebrücke an den Rhein transportiert und dort montiert werden.
Im Zwei-Monats-Rhythmus
Die bisherigen Arbeiten verliefen – trotz Corona – im Plan. Etwa im Zwei-Monats-Rhythmus wurden die Stahlholkästen am Fußacher Ufer zusammengebaut und dann Stück für Stück über den Rhein geschoben. So wurde auch der östliche Damm nach Terminplan erreicht. Die beiden Stahlhohlkästen tragen die Fahrbahnplatte mit einer Breite von gut 24 Metern. Sie bietet Platz für zwei Fahrstreifen, eine Busspur sowie Geh- und Radwege. STP

Neben der alten Rheinbrücke liegt jetzt die Stahlhohlkasten-Konstruktion auf der Auflage am Ostdamm. Aus Hochwasserschutzgründen ist sie wesentlich höher.