„A klene Lebenshilfe wenn d‘Nase rinnt“

Lebenshilfe-Beschäftigte verteilen Gratis-Taschentücher.
Götzis Menschen mit Behinderungen wieder sichtbar machen. Das war das Ziel der Taschentuch-Verteilaktion der Lebenshilfe Vorarlberg. Rund 20 Werkstätten nahmen daran teil und verteilten dabei rund 10.000 Taschentuchpäckchen.
Die Corona-Zeit mit vielen einschränkenden Maßnahmen war – und ist teilweise immer noch – auch für Menschen mit Behinderungen eine große Herausforderung. Für viele hat sich durch die zahlreichen Einschränkungen und die Lockdowns der Lebens- und Arbeitsalltag grundlegend geändert. Gewohnte Strukturen fielen von einem Tag auf den anderen einfach weg, soziale Kontakte waren teilweise gar nicht mehr möglich. Aus diesem Grund müssen Menschen mit Behinderungen wieder sichtbar gemacht werden. „Wir dachten uns, wenn nicht so viele Kunden zu uns kommen können, dann gehen wir zu den Kunden. Darum haben wir Papiertaschentücher, die aus der Eigenproduktion der Lebenshilfe stammen, in der Öffentlichkeit verteilt“, so Irmgard Willinger-Luger von der Fachwerkstätte Rankweil.
