Mäder bessert beim Budget nach

Nachtragsvoranschlag in Höhe von 1,9 Millionen Euro für Abwicklung von Grundgeschäften beschlossen.
Mäder Die Gemeindevertretung von Mäder hat bei ihrer letzten Sitzung am Montag einen Nachtragsvoranschlag in Höhe von 1,9 Millionen Euro festgesetzt. Der Nachtragsvoranschlag war vom Gemeindevorstand zur Abwicklung notwendiger Grundgeschäfte für die geplante Umlegung im Gebiet Böckwies–Alberweg–Schweizerstraße verabschiedet worden und wurde nun auch von der Gemeindevertretung abgesegnet.
Acht Grundgeschäfte
Dieser Nachtragsvoranschlag war erforderlich, weil zwischen der Verabschiedung des Budgets und der Beschlussfassung weitere Grundstücksteile erworben werden konnten. Konkret handelt es sich dabei um acht Grundgeschäfte mit einer Gesamtsumme von 1.935.000 Euro. Die Gemeinde erwirbt damit 6500 Quadratmeter für ein zukünftiges Betriebsgebiet. „Dazu musste der Voranschlag nachgebessert werden, wobei für die Finanzierung der 1,9 Millionen Euro im Nachtragsvoranschlag auch eine Darlehensaufnahme vorgesehen ist“, erklärt dazu Bürgermeister Rainer Siegele.
Größte Umlegung in Mäder
Weiters wurde bei der Gemeindevertretersitzung die Umlegung von rund 77.800 Quadratmetern Gesamtfläche beschlossen. „Um Grundflächen im Gebiet Böckwies–Alberweg–Schweizerstraße einer betrieblichen Nutzung zuführen zu können, war diese Umlegung erforderlich. Betroffen sind auch Flächen im Seelehen und Im Waul“, so Siegele. Der Gesamtumfang der Umlegungsfläche beträgt im Gebiet Böckwies/Alberweg rund 63.000 Quadratmeter, im Gebiet Seelehen rund 3800 Quadratmeter und Im Waul etwa 11.000 Quadratmeter – und ist somit die größte je in Mäder durchgeführte Umlegung. MIMA