Das hat der Stand Montafon in den kommenden Jahren im Tal vor

Strategisches Arbeitsprogramm des Standes Montafon einstimmig beschlossen.
Montafon „Unser gemeinsames Ziel ist es, dass das Montafon mit seinen zehn Gemeinden einer der nachhaltigsten Lebensräume in den Alpen ist. Jeder der hier lebt, arbeitet oder Urlaub macht, ist Teil einer einzigartigen und besonderen Berg-, Natur- und Kulturlandschaft. Diese Merkmale gilt es nicht nur zu erhalten, sondern für die Entwicklung des Lebens- und Wirtschaftsraums Montafon weiterzudenken“, schildert Standesrepräsentant Bürgermeister Jürgen Kuster. Mit dem aktuellen Arbeitsprogramm für die Legislaturperiode bis 2025 wurden in einem intensiven Findungsprozess die Leitplanken und Schwerpunkte der Zukunft festgelegt.
Klimaschutz im Fokus
In den vergangenen Jahren wurden im Montafon diverse strategische Prozesse durchgeführt und liefern damit die Grundlage für das „Strategische Arbeitsprogramm 20–25“. Darüber hinaus wurden auch Konzepte des Landes berücksichtigt – wie die Initiative „Chancenreichster Lebensraum für Kinder“. Immer mit dem Ziel vor Augen, das Montafon als eine der attraktivsten Bergregionen der Alpen zu etablieren. Die strategischen Handlungsfelder wurden in die Bereiche „Raum & Region“, „Bildung & Soziales“, „Natur & Umwelt“ sowie „Mobilität & Verkehr“, „Kultur & Wissenschaft“ und „Wirtschaft & Tourismus“ gegliedert. Passend dazu wurden im aktuellen Arbeitsprogramm die wichtigsten Projekte und Prozesse der einzelnen Handlungsfelder erarbeitet. So rückt unter „Natur & Umwelt“ auch der Klimawandel und die Folgen für unseren Lebensraum klar in den Fokus. „Das Montafon kann und will zukünftig bei den Themen Klima- und Energie Modellregion oder sogar Vorreiter sein. Also größter Waldbesitzer Vorarlbergs in einem alpinen Gebirgstal haben wir Verantwortung und Möglichkeiten“, betont Standesrepräsentant Bürgermeister Jürgen Kuster. Ein wichtiger Zukunfts-Aspekt ist laut Kuster im Bereich „Mobilität & Verkehr“ auch der Ausbau, die Infrastruktur-Verbesserung und das Neu-Denken des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) sowie die Verkehrsentlastung entlang der L 188 und die ortsnahe Umlegung dieser Landesstraße in Lorüns.

Familienzentrum schaffen
Unter „Bildung & Soziales“ nimmt die Kinderbetreuung in der Talschaft einen großen Stellenwert ein. Neben der Prüfung und Umsetzung von neuen Standorten geht es in diesem Bereich vor allem und den bestmöglichen Ausbau des Betreuungsangebotes. Mit der Gründung der gemeinnützigen Gesellschaft „Familienzentrum Montafon“ als Zusammenschluss der beiden bisherigen Vereine „Eltern-Kind-Zentrum“ sowie „Kinderwerkstättli“ wird damit ein modernes Dienstleistungszentrum geschaffen.

Einstimmiger Beschluss
Das „Strategische Arbeitsprogramm 20–25“ wurde in den vergangenen Monaten von den zehn Bürgermeistern der Talschaft erarbeitet und in der jüngsten Standessitzung einstimmig beschlossen. „Als nachhaltige Regionalstrategie dient es dabei als Leitlinie und Zukunfts-Ausblick und unterstützt das Montafon auf dem Weg zu einer der attraktivsten Regionen in den Alpen“, sagt Kuster. „Ambitionierte Ziele. Die wir nicht alle sofort erreichen können. Das ist uns natürlich bewusst. Aber wir können jetzt an die Zukunft denken, vieles gleich umsetzen und die Weichen so stellen, dass der gemeinsame Weg in eine erfolgreiche Zukunft über 2025 hinaus hallen wird“, so Kuster.