VN-Wanderserie: Vorbei am Spullersee auf den Spullerschafberg

Vorarlberg / 02.10.2021 • 12:00 Uhr
VN-Wanderserie: Vorbei am Spullersee auf den Spullerschafberg
Am ersten Gipfelkreuz des Spullerschafberges. Oliver Ihring

Von Klösterle wandern wir entlang des Speichersees und an der Ravensburger Hütte vorbei auf den Gipfel mit zwei Kreuzen.

Klösterle Eine schöne Herbstwanderung ist die Tour auf den Spullerschafberg, vorbei am Spullersee und an der Ravensburger Hütte. Auf dem Gipfel des 2679 Meter hohen Berges, der mit zwei Gipfelkreuzen aufwartet, hat man eine fantastische Aussicht auf das Lechquellengebirge und die Verwallgruppe.

Im Morgenlicht spiegelte sich die Plattnitzerjochspitze auf der Wasseroberfläche des Spullersees. <span class="copyright">VN/JUN</span>
Im Morgenlicht spiegelte sich die Plattnitzerjochspitze auf der Wasseroberfläche des Spullersees. VN/JUN
Der Spullersee mündet in eine Art Fjord. Weiter oben ist die Ravensburger Hütte zu sehen.<span class="copyright">VN/JUN</span>
Der Spullersee mündet in eine Art Fjord. Weiter oben ist die Ravensburger Hütte zu sehen.VN/JUN
Der Weg um den Spullersee ist eben.<span class="copyright"> VN/JUN</span>
Der Weg um den Spullersee ist eben. VN/JUN
Der Speichersee ist sehr idyllisch in die Natur eingebettet. <span class="copyright">VN/JUN</span>
Der Speichersee ist sehr idyllisch in die Natur eingebettet. VN/JUN

Los geht es vom Wanderparkplatz in Klösterle, genauer gesagt in der Bananengasse. Die Straße heißt nicht wirklich so, jedoch ist ein solches Schild an einer Hauswand angebracht. Zunächst überqueren wir die Hauptstraße und einen kleinen Bach. Wir folgen den Schildern in Richtung Spullersee und Ravensburger Hütte. Das erste Stück ist gleichzeitig der Lehrpfad der Gemeinde Klösterle. Auf den Informationstafeln erfahren die Wanderer etwas über die Geschichte, Kirche und Ortsteile der Gemeinde. Auch über die Zeit der Alemannen im Klostertal, die Landwirtschaft, der Wald als Lebensraum und die dort vorkommenden Baum­arten werden näher erläutert. Über einen Steig gehen wir durch einen Nadelwald, während wir Wasserfälle tosen hören und sogar einen erspähen können. Auf der Forststraße halten wir uns links und folgen dieser weiter hinauf bis zu einer Staumauer, wo der Fahrweg in einen Wanderweg mündet.

Am Spullersee kann man auch getrost eine Weile verweilen. <span class="copyright">VN/JUN</span>
Am Spullersee kann man auch getrost eine Weile verweilen. VN/JUN
Kurz nach der Ravensburger Hütte. <span class="copyright">Oliver Ihring</span>
Kurz nach der Ravensburger Hütte. Oliver Ihring
Langsam gewinnt man wieder an Höhe. <span class="copyright">VN/JUN</span>
Langsam gewinnt man wieder an Höhe. VN/JUN
Der Weg zum Spullerschafberg ist gut markiert (siehe Stein). <span class="copyright">Oliver Ihring</span>
Der Weg zum Spullerschafberg ist gut markiert (siehe Stein). Oliver Ihring
Die Landschaft hier oben ist wunderschön.<span class="copyright"> Oliver Ihring</span>
Die Landschaft hier oben ist wunderschön. Oliver Ihring

Über schöne Wege und an der Alpe Spuller-Grabs vorbei wandern wir hinauf zum Spullersee. Der Speicher sammelt Wasser für die Kraftwerke Spullersee und Braz, um Strom für die ÖBB zu produzieren. Ein Stück weit gehen wir rechts am See entlang, die Plattnitzerjochspitze spiegelt sich auf der glatten Wasseroberfläche im Morgenlicht. Der Speichersee läuft in einer Art Fjord aus, von dem man bereits das nächste Zwischenziel erspäht, die Ravensburger Hütte. Vom Spullersee ist es nicht mehr weit bis zu der 1912 erbauten Alpenvereinshütte der Sektion Ravensburg. Ab hier weist nur noch eine weiß-blau-weiße Markierung zum Gipfel hin, denn angeschrieben ist der Spullerschafberg auf keinem einzigen Schild.

Auch Murmeltiere gibt es hier. <span class="copyright">VN/JUN</span>
Auch Murmeltiere gibt es hier. VN/JUN
Die Pflanzen haben schon Herbstfarben angenommen.<span class="copyright"> VN/JUN</span>
Die Pflanzen haben schon Herbstfarben angenommen. VN/JUN
Immer wieder hat man schöne Aussichten auf Verwallgruppe, Silvretta und das Rätikon. <span class="copyright">VN/JUN</span>
Immer wieder hat man schöne Aussichten auf Verwallgruppe, Silvretta und das Rätikon. VN/JUN

Der Weg ist aber gut ersichtlich und bis oben markiert. Bald schon liegt der Spullersee einen zu Füßen und die Bergkulisse vor einen. Konnte man entlang des Spullersees kurz verschnaufen, geht es ab der Ravensburger Hütte steiler bergauf. Auf den umliegenden Wiesen kann man das Glück haben, Murmeltiere beobachten zu können. Das letzte Stück kurz vor dem Gipfel verläuft auf einem Bergrücken. Desto näher man zum Gipfel kommt, umso felsiger wird es, doch die kurzweilige Kraxelei ist nicht weiter schwer.

Der Spullersee von oben. <span class="copyright">VN/JUN</span>
Der Spullersee von oben. VN/JUN
Auf dem Bergrücken geht es weiter hoch. <span class="copyright">Oliver Ihring</span>
Auf dem Bergrücken geht es weiter hoch. Oliver Ihring
Die Aussicht vom Weg aus. <span class="copyright">VN/JUN</span>
Die Aussicht vom Weg aus. VN/JUN
Der Weg nach oben, links im Hintergrund die Rote Wand. <span class="copyright">VN/JUN</span>
Der Weg nach oben, links im Hintergrund die Rote Wand. VN/JUN

Auf dem Gipfel hat meine eine schöne Rundumsicht, die bis zum Piz Buin reicht, und die zwei Gipfelkreuze (eines aus Stein und das andere aus Holz) laden zum Fotografieren ein. Auf dem Rückweg kehren wir auf der Ravensburger Hütte ein, bevor es wieder gemütlich ins Tal hinunter geht.

Kurz vor dem Gipfel gibt es noch ein wenig Kraxelei, die aber nicht schwierig ist. <span class="copyright">Oliver Ihring</span>
Kurz vor dem Gipfel gibt es noch ein wenig Kraxelei, die aber nicht schwierig ist. Oliver Ihring
Hier blickt man vorne auf den Weg, der etwas plattiger wird.<span class="copyright"> VN/JUN</span>
Hier blickt man vorne auf den Weg, der etwas plattiger wird. VN/JUN
Aussicht von oben. <span class="copyright">VN/JUN</span>
Aussicht von oben. VN/JUN

Alternativ kann man auch nur eine Runde um den Spullersee drehen und anschließend einen Abstecher zur Ravensburger Hütte machen. Zudem gibt es am Spullersee eine Bushaltestelle. Mit dem Wanderbus kann man im Sommer bequem von Lech bis zum Spullersee fahren. VN-JUN

Spullerschafberg

Gehzeit 6 bis 7 Stunden

Höhenmeter 1600

Kilometer 18

Einkehrmöglichkeiten Ravensburger Hütte

Alternative Rundweg um den Spullersee, Wanderbus ab Lech

Unten liegt Lech.<span class="copyright"> VN/JUN</span>
Unten liegt Lech. VN/JUN
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Aussicht auf das Lechquellengebirge. <span class="copyright">VN/JUN</span>
Aussicht auf das Lechquellengebirge. VN/JUN
Das kleine Gipfelkreuz ist aus Steinen gebaut. <span class="copyright">VN/JUN</span>
Das kleine Gipfelkreuz ist aus Steinen gebaut. VN/JUN
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Die Rote Wand. <span class="copyright">VN/JUN</span>
Die Rote Wand. VN/JUN
Am großen Gipfelkreuz. <span class="copyright">Oliver Ihring</span>
Am großen Gipfelkreuz. Oliver Ihring
Im Hintergrund das kleinere von zwei Gipfelkreuzen des Spullerschafberges.<span class="copyright"> Oliver Ihring</span>
Im Hintergrund das kleinere von zwei Gipfelkreuzen des Spullerschafberges. Oliver Ihring
Beim Abstieg liegt einem der Spullersee zu Füßen. <span class="copyright">Oliver Ihring</span>
Beim Abstieg liegt einem der Spullersee zu Füßen. Oliver Ihring
Die Ravensburger Hütte eignet sich auf dem Rückweg perfekt zum Einkehren. <span class="copyright">VN/JUN</span>
Die Ravensburger Hütte eignet sich auf dem Rückweg perfekt zum Einkehren. VN/JUN
Der Abstieg auf schönen Wanderwegen. <span class="copyright">VN/JUN</span>
Der Abstieg auf schönen Wanderwegen. VN/JUN