Wegen ein paar Tropfen läuft niemand davon

Vorarlberg / 29.09.2021 • 15:46 Uhr
<p class="caption">Buch Brass – Sonja, Elias, Gerald, Alexander, Dominik, Tobias und Florian (v. l.) – sorgten nach der Feldmesse für Stimmung auf dem Sternenplatz. <span class="copyright">STP/4</span></p><p class="caption"/>

Buch Brass – Sonja, Elias, Gerald, Alexander, Dominik, Tobias und Florian (v. l.) – sorgten nach der Feldmesse für Stimmung auf dem Sternenplatz. STP/4

Wetterglück für Lauteracher Musik bei traditionellem Moscht-Fäscht.

Lauterach Im Vorjahr abgesagt, vor einer Woche verschoben – das
21. Moscht-Fäscht auf dem Sternenplatz wurde zur großen Geduldsprobe für die veranstaltende Lauteracher Musik, doch am Ende wurden Musikantinnen und Musikanten und viele Helfer für ihren Einsatz belohnt. Das Wetter machte es noch zweimal spannend, zunächst nach dem Feldgottesdienst, den Pfarrer Werner Ludescher hielt und den die Lauteracher Jugendkapelle musikalisch gestaltete. Da ließen zunächst plötzlich ein paar Windböen bangen, der befürchtete Wettersturz blieb jedoch ebenso aus wie am frühen Nachmittag nach ein paar Regentropfen. Moderator Lothar Hinteregger meinte dazu: „Wegen ein paar Tropfen läuft niemand davon.“ In der Tat störte sich niemand daran und dann herrschten angenehme Wetterverhältnisse bis zum Schluss.

Fassanstich-Übergabe

Beim traditionellen Fassanstich wich Bürgermeister Elmar Rhomberg zur allgemeinen Überraschung vom Protokoll ab: Er weigerte sich, diesen vorzunehmen, und delegierte den symbolischen Akt an seine Vizebürgermeisterin Sabine Kassegger. Gegenüber der VN-Heimat lüftete er das Geheimnis für diese überraschende Programmänderung: „Heute vor 18 Jahren wurde ich auf den Tag genau zum Bürgermeister gewählt – ich finde es ist Zeit, dass solche Aufgaben Jüngere übernehmen.“ Die nächste Überraschung lieferte die überrumpelte Vizebürgermeisterin, die das Mostfass dann professionell anstach. Ob es daran lag, dass Pfarrer Ludescher in seinen Segen auch ausdrücklich das Fass mit einbezog?

In anderer Rolle

Nicht nur Sabine Kassegger kam zu einem ungewohnten Einsatz, auch Ricardo Döringer stellte sich in einer ganz anderen Rolle vor. Mit Jänner 2020 hatte der Musiker aus Augsburg die musikalische Leitung der Lauteracher Musik übernommen. Mitten in der Probenarbeit für das Kirchenkonzert am Palmsonntag 2020 wurde er vom Lockdown gestoppt und auch alle weiteren Konzerte wurden abgesagt. Jetzt freut er sich auf die Cäcilienkonzerte am 4. und 5. Dezember – und beim Moscht-Fäscht sorgte er für das leibliche Wohl der Gäste. Wären da nicht die 3-G-Zugangskontrollen und die Registrierung gewesen – es wäre ein Moscht-Fäscht wie früher gewesen. Und auch dass man erstmals auf Selbstbedienung umgestellt hatte, war für die Gäste kein Problem. Für die Kids gab es Kinderbetreuung und Kürbisschnitzen, für die Großen hatten Lauterachs Brenner eine Auswahl ihrer Edelbrände vorbereitet und Moscht-Fäscht-Mitbegründer Richard Dietrich hatte seinen Sturm mitgebracht. Für die Musik sorgten Buch Brass, die Eckbonkmusig und zum Abschluss die Bauernkapelle der Lauteracher Musik. stp

<p class="caption">Pfarrer Werner Ludescher eröffnete mit der Feldmesse das Moscht-Fäscht. Die Jugendkapelle der Lauteracher Musik übernahm die musikalische Gestaltung.</p><p class="caption"/>

Pfarrer Werner Ludescher eröffnete mit der Feldmesse das Moscht-Fäscht. Die Jugendkapelle der Lauteracher Musik übernahm die musikalische Gestaltung.

<p class="caption">Die Kids hatten ihren Spaß beim Kürbisschnitzen.</p><p class="caption"/>

Die Kids hatten ihren Spaß beim Kürbisschnitzen.

<p class="caption">Die Kids hatten ihren Spaß beim Kürbisschnitzen.</p><p class="caption"/>

Die Kids hatten ihren Spaß beim Kürbisschnitzen.