3000 Feuerwehrleute im Einsatz für Bevölkerung

Vorarlberg / 28.09.2021 • 16:53 Uhr
Neue Aufgaben für bewährte Führungskräfte: Herbert Österle (l.), Reinhard Karg und Gallus Beer rückten in der Karriereleiter auf. <span class="copyright">stp/4</span>
Neue Aufgaben für bewährte Führungskräfte: Herbert Österle (l.), Reinhard Karg und Gallus Beer rückten in der Karriereleiter auf. stp/4

Bezirkshauptmann Zech ist stolz auf „Bregenzer Feuerwehrleute“.

Hohenweiler Zu einer ganz besonderen Dienstbesprechung trafen sich die Kommandanten der Feuerwehren des Bezirks Bregenz im Hohenweiler hokus: die Einladung zu dieser wichtigen Bezirkstagung war schon Anfang März 2020 ausgeschickt worden – doch dann kam Corona. Weil auch zum traditionellen Termin im März 2021 an eine Durchführung nicht zu denken war, vergingen weitere Monate. Monate, in denen sich viel ereignet hat, und in denen die Probentätigkeit, aber vor allem die Kameradschaftspflege nur unter massiven Einschränkungen möglich war.

Aber auch Monate, in denen die mehr als 3000 Feuerwehrleute in fast 60 Wehren im Bezirk Bregenz unter Beweis stellten, dass sie ihre Aufgaben im Interesse der Sicherheit von Leben, Hab und Gut der Bürgerinnen und Bürger, bei Bränden, Verkehrsunfällen oder Naturereignissen auch unter schwierigsten Rahmenbedingungen erfüllen können und professionelle Hilfe leisteten, wie es Bezirkshauptmann Elmar Zech zusammenfasste.

Er sei stolz auf „seine“ Feuerwehrleute, die eine schwierige Zeit, aus der man nun Gott sei Dank wieder Schritt für Schritt zur Normalität zurückfindet, großartig gemeistert hätten und meinte zur Zukunftsperspektive „Ich habe ein sehr gutes Gefühl“.

Großer Nachholbedarf

Anders als gewohnt konnte über Ereignisse in den vergangenen zweieinhalb Jahren (seit der letzten Dienstbesprechung im März 2019) nur spärlich berichtet werden, denn Feuerwehrfeste, Wettbewerbe usw. mussten großteils abgesagt werden, und selbst örtliche Ereignisse wie Fahrzeugsegnungen, Ehrungen, Auszeichnungen usw. wurden oft verschoben oder in kleinem Rahmen abgehalten, ehe es in den vergangenen Wochen wieder möglich wurde, solche Anlässe wieder fast wie vor der Pandemie durchzuführen.

Neue Fahrzeuge hätten sich zwar schon im Einsatz bewährt, auf Gottes Segen warten sie hingegen noch in manchen Fällen, merkte Landesfeuerwehrkurat Pater Dominikus in seinen humorvollen Ausführungen an. Auch gebe es bei Ehrungen und Auszeichnungen noch Nachholbedarf. „Da haben wir noch viel zu tun.“

Personelle Kettenreation

Nachholbedarf bestand auch bei der Vorstellung von Führungskräften, die in jüngster Zeit neue Funktionen übernahmen und eine Kettenreaktion auslösten:

» So folgte der langjährige Bezirksfeuerwehrinspektor Herbert Österle aus Doren Hubert Vetter (er trat seine Pension an) als Landesfeuerwehrinspektor nach.

» Österles Funktion im Bezirk Bregenz übernahm der Lauteracher Kommandant und bisherige Bezirksvertreter Reinhard Karg.

» Kargs Amt bekleidet nun der Schnepfauer Gallus Beer als Vertreter der Feuerwehren aus dem Bezirk Bregenz in der Verbandsleitung.

Bezirksintern gab es in den vergangenen Monaten noch zwei weitere personelle Änderungen – Raimund Giselbrecht löste Norbert Meusburger als Abschnittsfeuerwehrkommandant im Abschnitt Rotachtal ab, und Manuel Schelling ist Nachfolger von Max Bereuter im Abschnitt Vorderwald. Stichwort Bereuter: der Sibratsgfäller wurde bei der Tagung ebenso ausgezeichnet wie der neue Landesfeuerwehrinspektor Herbert Österle. STP

Landesfeuerwehrkurat Pater Dominikus: „Haben einiges nachzuholen.“
Landesfeuerwehrkurat Pater Dominikus: „Haben einiges nachzuholen.“
Bezirkshauptmann Elmar Zech hat „ein sehr gutes Gefühl“.
Bezirkshauptmann Elmar Zech hat „ein sehr gutes Gefühl“.
Neo-BFI Reinhard Karg gratuliert Max Bereuter (l.) zur Auszeichnung.
Neo-BFI Reinhard Karg gratuliert Max Bereuter (l.) zur Auszeichnung.