30. Harder Stundenlauf wurde zum Fest für Jung und Alt

Vorarlberg / 27.09.2021 • 10:00 Uhr
30. Harder Stundenlauf wurde zum Fest für Jung und Alt
Beim Harder Stundenlauf starteten vor allem die zahlreichen Harder Nachwuchshandballer mit Volldampf. VN/Steurer

Viele Runden spulten die 450 Teilnehmer am See auch für “Ma hilft” herunter. Die Stimmung war großartig.

Hard Der Stundenlauf des HC Alpla Hard ist zu einem Fixpunkt im Ort geworden. 29 Mal zuvor gab es das Event bereits, die Harder sind die Pioniere des Formats Stundenlauf in Vorarlberg. Das 30-jährige Jubiläum wäre im letzten Jahr geplant gewesen, doch dann kam Corona.

Aber da aufgeschoben bekanntlich nicht aufgehoben ist, gab es die Jubiläumsveranstaltung in diesem Jahr. „Es ist wie immer“, strahlte HC Alpla Hard-Geschäftsführer Markus Köberle kurz vor dem Start. „Man muss sich ja nur umschauen, um zu sehen, wie prächtig das alles ist.“ Tatsächlich war die Stimmung so, wie sie immer ist: großartig. Jung und Alt waren gekommen mit Kindern und Haustieren, mit Verwandten und Bekannten, und vor allem mit bester Laune.

Auf dem ein Kilometer langen Rundkurs herrschte reges Treiben. Einige starteten sogar mit ihrem Hund. <span class="copyright">VN/Steurer</span>
Auf dem ein Kilometer langen Rundkurs herrschte reges Treiben. Einige starteten sogar mit ihrem Hund. VN/Steurer

450 Teilnehmer

Insgesamt meldete der Veranstalter 450 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. „Die Jüngsten sind sechs Jahre jung, die Ältesten sind 80“, verdeutlichte Köberle das Altersspektrum der Läuferinnen und Läufer. Die Harder Handballer hatten im Vorfeld einmal mehr eine organisatorische Höchstleistung vollbracht. Diese war heuer noch umfassender, musste der Start-Zielbereich doch coronasicher gemacht und daher entsprechend kontrolliert werden.

Am Start versammelte sich auch die Ortsprominenz, die sich zum Teil ins Laufgewand geworfen hatte. Als Teilnehmer fast schon zum Inventar zählt dabei Christian Lehner, Chef des HC Hard- Hauptsponsors Alpla. Erstmals als Bürgermeister mit dabei war Martin Staudinger. Er gab vor dem Start zu: „Ich habe in letzter Zeit leider nicht so viel trainieren können. Vor allem letzte Woche musste ich mich mit anderen Dingen beschäftigen“, meinte der Ortschef vor dem Start lakonisch. Als es dann um 14 Uhr mit dem Startruf von Sprecher Sebastian Neyer endlich los ging, zeigte sich der Gemeindechef aber nicht in schlechter Form und spulte im Gleichschritt mit Christian Lehner Runde für Runde herunter.

Auch diese junge Dame ließ es sich nicht nehmen, für den guten Zweck zu laufen.<span class="copyright"> VN/Steurer</span>
Auch diese junge Dame ließ es sich nicht nehmen, für den guten Zweck zu laufen. VN/Steurer

Reges Treiben

Auf der Strecke selbst herrschte bald überall auf dem einen Kilometer langen Kurs ein reges Treiben. Die sportlich Ambitionierten rannten im Renntempo ihre Runden, viele andere ließen es gemütlich angehen und nutzten die Zeit auf der Strecke auch für ein Pläuschen mit den Mitläufern.

Wie seit vielen Jahren geht ein Teil des Reinerlöses an die VN-Sozialaktion „Ma hilft“.