Fußballarena bietet Platz für mehr Sport

Vorarlberg / 13.09.2021 • 16:23 Uhr
<p class="caption">Bürgermeister Reinhold Eberle und Obmann Darko Plahuta.</p><p class="caption"/>

Bürgermeister Reinhold Eberle und Obmann Darko Plahuta.

Sportstätte Gaißau eröffnet – Grundreserve für weitere Sportarten gesichert.

GAISSAU Zu einem Fest für Sportbegeisterte wurde die Eröffnung der Sportstätte Gaißau, der neuen Heimat für den SV Gaißau. Noch nutzten die Fußballspieler das Gelände allein, die Gemeinde hat aber vorgesorgt und sich weitere Flächen gesichert. Sie können bei Bedarf durch zusätzliche Sportarten genutzt werden.

Bereits vor 18 Jahren legte sich die Gemeinde auf den aktuellen Standort am Ortseingang von Gaißau nahe der Gemeindegrenze zu Höchst fest. Das erläuterte Bürgermeister Reinhold Eberle in seiner Festansprache. Im räumlichen Entwicklungskonzept von 2004 ist das Gelände eingetragen. Bis zur Umsetzung dauerte es ein wenig. Es waren Verhandlungen mit Grundbesitzern über Verkauf bzw. Grundtausch sowie intensive Gespräche mit der Konkurrenzverwaltung im Rheindelta, mit den Gemeinden Höchst und Fußach erforderlich.

Volksabstimmung vor Beschluss

Schließlich galt es noch, die Bevölkerung davon zu überzeugen, dass der alte Sportplatz im Vorland des Alten Rheins nicht ausbaufähig war. Eine Volksabstimmung zu diesem Thema brachte 2017 eine Zweidrittelmehrheit für den Neubau. Das führte zum einstimmigen Beschluss der Gemeindevertretung für den Neubau der Sportstätte.

Umsichtige Vorausplanung

In die Vorausplanungen waren Sportreferent Fredi Niederer ebenso eingebunden wie der Vorstand des SV Gaißau mit Obmann Darko Plahuta. Ihnen dankte Bürgermeister Eberle ebenso wie Architekt Michael Achammer und allen beteiligten Unternehmen. Der Bau haben ihn kaum Nerven gekostet, freute sich Reinhold Eberle. Das sei besonders auch der Bauleitung durch Maria Flatschacher vom Büro Thomas Flatschacher zu verdanken. Für die Gemeinde begleitete als technischer Rat Gerhard Wimmersberger das Projekt.

Beitrag des Landes Vorarlberg

Der Bürgermeister vergaß auch nicht den Dank an das Land Vorarlberg, das sich mit 800.000 Euro an den Gesamtkosten von netto 3,3 Millionen Euro beteiligt. Sportlandesrätin Martina Rüscher gratulierte der Gemeinde Gaißau und den Sportlern zur tollen Anlage. Mit dem SV Gaißau freute sich auch Dr. Horst Lumper, der Präsident des Vorarlberger Fußballverbandes. Er zeigte sich sehr angetan von den tollen Möglichkeiten. Obmann Plahuta bedankte sich für den SV Gaißau für das Engagement der Gemeinde. Der Verein kann mit der neuen Anlage seine Nachwuchsarbeit im erhofften Rahmen durchführen. Um die Bewirtung der vielen Eröffnungsgäste kümmerten sich Mitglieder des SV Gaißau. Etliche Vereinsmitglieder führten auch kleine Gruppen von Interessierten durch Klubheim und Anlage und erläuterten die vielfältigen neuen Möglichkeiten. Für den musikalischen Rahmen sorgte der MV Gaißau. Natürlich gab es auch ein sportliches Rahmenprogramm. Am Vormittag empfingen die Buben und Mädchen der Gaißauer U9 ihre Alterskollegen vom FC Lustenau, am Nachmittag trat die U16 des Ortsvereines gegen die Nachbarn vom FC Höchst an.

„Verspätete Firstfeier“

Die beteiligten Unternehmen und Lieferanten waren bereits am Samstag zu einer verspäteten „Firstfeier“ geladen. Die war zum eigentlichen Termin aus Quarantänegründen abgesagt worden. Dabei gab es sehr viel Lob für die Qualität der geleisteten Arbeit zu hören. Architekt Michael Achammer freute sich, dass alles so reibungslos geklappt hatte, auch wenn es wegen der Corona-Situation im Vorjahr ab und zu Verzögerungen gegeben hatte. AJK

<p class="caption">Nachwuchsspiele zur Eröffnung in Gaißau. <span class="copyright">ajk/4</span></p><p class="caption"/>

Nachwuchsspiele zur Eröffnung in Gaißau. ajk/4

<p class="caption">Der Musikverein Gaißau spielte zur Eröffnung der Fußballarena auf.</p><p class="caption"/>

Der Musikverein Gaißau spielte zur Eröffnung der Fußballarena auf.

Architekt Michael Achammer mit Projektleiterin Martina Flatschacher und Vater Thomas Flatschacher.
Architekt Michael Achammer mit Projektleiterin Martina Flatschacher und Vater Thomas Flatschacher.