Dalaas: Das neue Feuerwehrhaus und Bergrettungsheim wurde eingeweiht

Nach jahrelanger Planung und eineinhalbjähriger Bauzeit ist nun der Um- und Erweiterungsbau abgeschlossen.
Dalaas Für die Dalaaser Feuerwehrleute und Bergrettungsmänner aus Dalaas und Braz ging ein großer Wunsch in Erfüllung. Nach jahrelangen Planungen konnten sie nun ihr neues, gemeinsames Heim der Öffentlichkeit präsentieren. Die ersten Gespräche zum Um- und Erweiterungsbau erfolgten bereits im Jahr 2013 unter dem damaligen Bürgermeister Christian Gantner und dem damaligen Feuerwehrkommandanten Martin Burtscher. Nun kann sich das Ergebnis der jahrelangen Planung und eineinhalbjährigen Bauzeit sehen lassen.
Im Um- und Erweiterungsbau des Feuerwehrhauses und Bergrettungsheimes trifft Alt auf Neu, Tradition auf Moderne. Das Gerätehaus bietet zwei Rettungsorganisationen – Feuerwehr und Bergrettung – Platz. Für die Feuerwehr wurden ein Umkleideraum außerhalb der Fahrzeughalle, getrennte WC-Anlagen, ein Besprechungszimmer mit neuer Funkstation, ein Aufenthaltsraum, ausreichend Parkplätze, ein zentrales Lager, ein Unterstellplatz für Anhänger und ein eigener Raum für die Feuerwehrjugend geschaffen. Die Bergrettung Dalaas-Braz darf sich neben einem neuen Fahrzeug auch über mehr Platz für das Lager der Gerätschaften und ein neues Besprechungszimmer freuen.



Gelungener Bau
Der Um- und Erweiterungsbau wurde größtenteils durch heimische und regionale Betriebe umgesetzt. So wurden zum Beispiel die Fassadenschindeln aus eigenem Gemeindewald gefertigt. Das gesamte Gebäude wird den jetzigen Anforderungen gerecht und bietet den Rettungsorganisationen alle notwendigen Voraussetzungen. Kommandant Maximilian Schöpf und Ortsstellenleiter Omar Yildiz bedankten sich bei allen Beteiligten und der Gemeinde Dalaas, die diesen Um- und Erweiterungsbau ermöglicht haben. Unzählige Stunden erbrachten die Feuerwehrleute und Bergrettungsmänner in Eigenleistung. Bürgermeister Martin Burtscher bedankte sich zudem beim Land Vorarlberg für die Unterstützung und freut sich mit seinen Kameraden über den gelungenen Bau, der nach einem feierlichen Gottesdienst von Pfarrer Jose Chelangara geweiht wurde. Auch das neue Bergrettungsauto erhielt eine Weihe. Landesrat Christian Gantner freute sich ebenfalls über das gelungene Werk und gratulierte der Feuerwehr, Bergrettung und Gemeinde für die Umsetzung des gemeinsamen Heimes.
Landesfeuerwehrinspektor Herbert Österle und der stellvertretende Landesstellenleiter der Bergrettung, Bertram Klehenz, betonten die „gemeinsame Sache“ und die funktionale Gestaltung. Baumeister Roland Telser gab einen kurzen Überblick über die Planung und Ausführung. Kameraden der Feuerwehren des Tales, Funktionäre des Landesverbandes, Gemeinderäte und Ortsvorsteherin Claudia Margreitter, die Nachbarbürgermeister Florian Morscher (Klösterle) und Hans Peter Pfanner (Innerbraz) sowie Landtagsabgeordneter Christoph Thoma stellten sich ebenfalls als Gratulanten vor. Die Harmoniemusik Dalaas sorgte für die musikalische Umrahmung des Gottesdienstes und für einen zünftigen Frühschoppen.

Mit Heiligem Florian ausgezeichnet
Kommandant Maximilian Schöpf nahm dieses Fest zudem zum Anlass, um einige Auszeichnungen zu vergeben. Für seinen Einsatz und das Engagement bei der Erweiterung des Gerätehauses wurde Bürgermeister Martin Burtscher mit dem Heiligen Florian ausgezeichnet. Vom Landesfeuerwehrverband erhielt er die Florianiplakette in Bronze. Im Namen der Feuerwehr bedankte sich Maximilian Schöpf bei Baumeister Roland Telser, Bauhofleiter Martin Bertsch und Obmann Bau- und Planungsausschuss Klaus Engstler ebenfalls mit dem Heiligen Florian in Form einer Statue. DOB
