Helden von morgen in Aktion

Jugend von Feuerwehr, Wasserrettung, Rotem Kreuz und Samariterbund probte für den Ernstfall.
Feldkirch, Rankweil „Was für ein Wochenende!“, so begeistert zeigten sich die Jugendlichen der Blaulichtorganisationen am vergangenen Freitag und Samstag. Ein Höhepunkt jagte den nächsten. In Summe waren rund 80 Nachwuchskräfte der Jugendfeuerwehr Altenstadt, Samariterbund Feldkirch, Feuerwehr Stadt, Wasserrettung, Rotes Kreuz, Feuerwehr Rankweil und Gisingen dabei. Start für den Großevent war am Freitag. Da hat die Jugend Ölspuren in der Grütza beseitigt, den Sturz eines Fahrradfahrers gesichert, akutes Abdomen behandelt, „ertrinkende“ Personen aus der Ill gerettet, Raufhandel beim TSV deeskaliert und Sachgüter aus der Nafla (Höhe Zangerle) geborgen. Auch ein Fehlalarm gehörte zu dem Übungsablauf am ersten Tag.

Keine Pause
„Den Waldbrand zu bekämpfen, war eines der Highlights unseres Nachwuchses“, erklärt Stephan Hosp, Jugendleiter der Feuerwehr Altenstadt. Dabei mussten sie eine Zubringerleitung legen und mit Waldbrandrucksäcken Löschangriffe starten. Um halb vier Uhr nachts startete am Samstag die Suchaktion im Bereich Schloss Amberg. Ein weiterer Höhepunkt war die Großübung mit mehreren Verletzten beim TSV-Altenstadt-Parkplatz. „Es wurde bei allen Übungen viel Wert darauf gelegt, dass die Wunden der Schauspieler so realitätsnah wie möglich aussehen“, führt Philipp Steiner, stv. Jugendleiter der FW Altenstadt, aus. Beim Spektakel wurde eigens ein Hubschrauber von Schenk mit drei Personen eingeflogen. „Sämtliche Nachwuchskräfte konnten viel von diesem Wochenende mitnehmen, was sie im späteren Einsatzleben umsetzen werden“, so Hosp. TAY


