Ab Freitag wird in zwei weiteren Kläranlagen nach Viren gesucht

Vorarlberg / 02.09.2021 • 10:00 Uhr
Ab Freitag wird in zwei weiteren Kläranlagen nach Viren gesucht
Die Kläranlage in Meiningen ist die größte Anlage des Landes. Nun wird auch ihr Wasser nach Rückständen des Coronavirus untersucht. VN

Zum Schulstart wird das Abwasser von 290.000 Vorarlbergern regelmäßig auf Viren durchsucht.

Schwarzach Nachdem bereits seit geraumer Zeit das Abwasser der Kläranlagen im Unterland durchkämmt wird, ist nun auch das Oberland dabei. Wie die VN berichteten, hat das Bildungsministerium angekündigt, das Schuljahr mit mehreren Frühwarnsystemen zu begleiten. Unter anderem soll das Abwasser in Regionen mit großen Schulstandorten unter die Lupe genommen werden.

In Vorarlberg wird schon länger Abwasser sequenziert. Nun wird die Untersuchung ausgeweitet, wie Christoph Scheffknecht auf VN-Anfrage bestätigt. “Wir werden am Freitag die erste Probe in den Kläranlagen in Meiningen und Ludesch ziehen”, erklärt der Leiter der Umweltanalytik im Umweltinstitut. Dadurch werden nun fast drei Viertel aller Vorarlberger abgedeckt. Ist eine von 30.000 Personen mit dem Coronavirus infiziert, wird ein Viruspartikel im Abwasser gefunden. Das reicht für die Analyse.

Delta dominiert

Inhaltlich gibt es aus der Abwasseranalyse nichts Neues, fährt Scheffknecht fort. “Delta hat endgültig die Kontrolle übernommen und gibt sie offensichtlich nicht so schnell her. Es schaut nicht nach einer großen Änderung aus.”