Herausfordernde Zeiten gut gemeistert

Antoniushaus Feldkirch legt Jahresbericht vor. Trotz Corona-Pandemie zieht Beirat positive Bilanz.
Feldkirch Das Jahr 2020 war in jeder Hinsicht außerordentlich. So auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Konventschwestern, die Bewohnerinnen und Bewohner und auch deren Angehörige im Antoniushaus Feldkirch. Der Beirat der Alten-, Wohn- und Pflegeheim der Kreuzschwestern GmbH konnte in der letzten Sitzung zum Geschäftsjahr 2020 gesamthaft dennoch eine positive Bilanz ziehen. Trotz allem sei es gelungen, einen „Alltag“ und eine angemessene Pflege für die Heimbewohnerinnen und Heimbewohner beizubehalten sowie eine sinnerfüllte Zeit zu sichern, so lautet das Fazit. Besonders erfreulich sind zwei Tatsachen: Keine Bewohnerin und kein Bewohner erkrankten an Covid-19 und alle 62 Betten konnten belegt werden. Das täuscht jedoch nicht darüber hinweg, dass die Mitarbeitenden und Verantwortlichen im Antoniushaus ständig mit neuen Situationen konfrontiert worden sind. Sämtliche Abläufe innerhalb der Pflege mussten coronabedingt fast täglich neu geordnet werden. „Das Personalteam hat Enormes geleistet und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind dem Unternehmen zu 100 Prozent treu geblieben“, so der Vorsitzende des Beirates, Notar Clemens Schmölz, die Beiräte Günter Lampert und Stefan Allgäuer, die Konvent-Oberin Sr. Gertrud Müller und Geschäftsführer Thomas Vranjes. Durch Zuschüsse von Land und Bund konnte die Jahresrechnung mit einem Plus abgeschlossen werden.

Zeit der Hoffnung
Noch sind Schutzmasken und einschneidende Regeln nicht wegzudenken. Im Antoniushaus bestehe trotzdem Anlass zur Hoffnung. Alle Angebote in der offenen Gemeinwesenarbeit wie die Tagesbetreuung, der offene Mittagstisch oder der wöchentliche Sing- und Spielenachmittag „Zemma si in Feldkirch“ können nach der Sommerpause wieder reaktiviert werden. „Die Spuren von Covid werden noch lange erhalten bleiben. Bei allem Respekt vor all dem, was geleistet worden ist, wird diese Zeit die im Hause wirkenden Personen verpflichten, positiv in die Zukunft zu blicken, auf die menschliche Würde zu achten und die Menschen, die auf Dienste des Hauses angewiesen, im Mittelpunkt zu behalten“, erklären die Verantwortlichen abschließend.