Plan-b-Gemeinden setzen regionales Mobilitätsmanagement für 90.000 Vorarlberger um

Der VCÖ-Mobilitätspreis Vorarlberg 2021 geht an die sieben plan-b-Gemeinden, prämiert wurden die VMOBIL Radboxen und die Lustenauer Fahr Rad! Festwochen.
Bregenz Die sieben plan-b-Gemeinden sind mit ihrem regionalen Mobilitätsmanagement „Mobilität 2025+“ die diesjährigen Gewinner des VCÖ-Mobilitätspreis Vorarlberg. Als vorbildliche Projekte wurden die VMOBIL Radboxen und die Lustenauer Fahr Rad! Festwochen Festivelo ausgezeichnet. Die Preise an die zahlreich erschienen Preisträger überreichten am Freitag Landesrat Johannes Rauch, Michael Schwendinger vom VCÖ und ÖBB-Regionalmanager Marcus Ender.

Der VCÖ-Mobilitätspreis stand heuer unter dem Motto „Aufbruch der Mobilität“. Die Mobilität ist in Veränderung begriffen. So gebe es heutzutage 30 Prozent mehr Radfahrer, erklärte Landesrat Rauch. Damit die Kombination unterschiedlicher umweltfreundlicher Verkehrsmittel attraktiver wird, setze das Land auf den Ausbau des Öffentlichen Verkehrs mit gut abgestimmten Taktfahrplänen sowie des Radwegenetzes und der Radinfrastruktur, so Rauch weiter. Im vergangenen Jahr wurden vier VMOBIL -Stationen in Rankweil, Hohenems, Lauterach und Lustenau eröffnet. „Mit dem Trend zu hochwertigen Fahrrädern wird es immer wichtiger, genügend und hochwertige Abstellboxen am Bahnhof zu schaffen“, erklärte Michael Schwendinger.

Das Fahr Rad! Festival der Marktgemeinde Lustenau machte im Vorjahr mit 30 Veranstaltungen die Fahrradkultur als Lebensgefühl erlebbar. „Dabei sind auch weitere Ideen entstanden, wie etwa eine Fahrradbrücke über den Rhein in die Schweizer Nachbargemeinde Au“, so VCÖ-Experte Schwendinger.
Die sieben plan-b-Gemeinden Wolfurt, Bregenz, Hard, Kennelbach, Lauterach, Lustenau und Schwarzach haben heuer das Projekt “Mobilität 2025+“ gestartet. Ziel ist es, ein regionales Mobilitätsmanagement für über 90.000 Einwohner umzusetzen. VN-PAG