Dornbirn: Cobra-Einsatz wegen gefährlicher Drohung

Vorarlberg / 27.08.2021 • 10:45 Uhr
Dornbirn: Cobra-Einsatz wegen gefährlicher Drohung
Das Einsatzkommando Cobra überwältigte den Anrufer in seiner Wohnung, Waffen wurden dort keine aufgefunden. Symbol/APA

Verwirrter drohte Polizei, mit einer Kalaschnikow auf sie zu schießen.

Dornbirn Beamte in den Journaldiensträumen der Polizeiinspektionen sind ja schon einiges gewohnt, doch jener Anruf am Donnerstag um 17.15 Uhr bei der Dornbirner Polizei hatte es in sich: Ein 39-jähriger Mann meldete sich per Telefon und sagte, dass er sich gerade eine Kalaschnikow und andere Waffen gekauft hatte.

Amtsbekannt

Ein ausreichender Grund, um eine Polizeistreife zur Wohnadresse es amtsbekannten Anrufers zu entsenden. Der Mann schien Lunte zu riechen. Denn noch während die Beamten auf dem Weg zu ihm waren, rief er erneut bei der Polizeiinspektion Dornbirn an und gab zu verstehen, dass er sofort auf die Polizisten schießen werde.

Wirre Angaben

Seine Drohungen untermauerte er zudem noch mit weiteren wirren Angaben. Deshalb wurde zusätzlich das Einsatzkommando EKO Cobra hinzugezogen, das den 39-Jährigen schließlich überwältigte. Waffen konnten in der Wohnung keine aufgefunden werden. Der Festgenommene wurde auf der Polizeiinspektion Dornbirn zum Sachverhalt einvernommen und anschließend ins Landeskrankenhaus Rankweil überstellt. Der 39-Jährige wurde bei der Festnahme leicht verletzt (Abschürfungen). Die Polizeibeamten und andere Personen erlitten keine Blessuren.