So geht es mit Vorarlbergs Wasserkraft weiter

Kraftwerk Meng soll Anfang der 2030er-Jahre in Betrieb gehen.
Bregenz In Vorarlberg sind derzeit drei größere Wasserkraftwerke geplant. Sie sollen bis 2050 im Zehnjahresschritt eröffnet werden. Den Auftakt macht das Kraftwerk an der Meng (37 Gigawattstunden Leistung). Wie aus einer Anfragebeantwortung von Landesrat Johannes Rauch (Grüne) an die FPÖ hervorgeht, soll es Anfang der 2030er-Jahre ans Netz. Danach folgen die Kraftwerke Lochau (116 GWh) und Kapf (73 GWh). Auch Kleinwasserkraftwerke sind geplant. Illwerke VKW baut derzeit das Kraftwerk Argenbach. Kommendes Jahr ist das Kraftwerk Dürrenbach geplant, weitere werden derzeit geprüft. Rauch rechnet außerdem damit, dass noch heuer der wasserrechtliche Bewilligungsbescheid zur Fortsetzung im Obervermuntwerk 1 ausgestellt wird. Die Verhandlung dazu war am 4. Mai. Auch das Wiederverleihungsverfahren für die Rodundwerke samt Latschauwerk steht bevor. In der Anfrage antwortet Rauch auch auf Fragen zur Energieautonomie und Elektromobilität. Er rechnet damit, dass bis 2030 ein Drittel der Autos mit Strom fahren. Dadurch würde der Strombedarf um 160 GWh steigen, also um sechs Prozent des Gesamtstrombedarfs.