G‘schichten aus Rankweil

Persönlichkeiten erzählen in Ausstellung aus ihrem Leben.
Rankweil Was macht das Leben in Rankweil aus? 21 Rankweilerinnen und Rankweiler erzählen ihre ganz persönlichen Geschichten vom Herziehen, vom Leben nach dem Krieg, vom Älterwerden und manchmal auch von einsamen Momenten. Die PfarrCaritas lädt im Rahmen des Projekts LE.NA – Lebendige Nachbarschaft gemeinsam mit der Marktgemeinde Rankweil am Freitag, 9. Juli, um 16 Uhr zur Ausstellungseröffnung auf den Marktplatz Rankweil (bei Schlechtwetter im Vinomnasaal) ein.
Episoden aus dem Leben
21 Persönlichkeiten, die in Rankweil leben, erzählen ihre Geschichten. Dabei kommen Frauen und Männer zu Wort, die schon seit ihrer Geburt in der Marktgemeinde leben, aber auch solche, die zugezogen sind und hier ihre zweite Heimat gefunden haben. Das Rankler Geschichtenbuch ist so vielfältig und einzigartig wie die darin porträtierten Personen. Eines haben die Geschichten aber gemeinsam: Es werden ganz persönliche
Erlebnisse und Episoden aus dem Leben dieser Menschen erzählt. Zu Wort kommen dabei unter anderem der ehemalige Caritasseelsorger Elmar Simma, die 100-jährige Gertrud Blocher, der aus Italien eingewanderte Salvatore Saba und Isobel Dolak, die auf den Shetlandinseln aufwuchs und vor 50 Jahren nach Rankweil kam. „Aus den unterschiedlichen Lebensgeschichten, welche unter anderem vom Ankommen in Rankweil, vom Leben nach dem Krieg, vom dörflichen Geschehen und von der Suche nach dem eigenen Glück handeln, ist eine berührende Sammlung entstanden“, sagt die Rankweiler Bürgermeisterin Katharina Wöß-Krall.
Nahezu alle Erzähler werden auch durch eine lebensgroße Stahlfigur dargestellt. Diese Figuren und das Geschichtenbuch werden im Rahmen der Ausstellungseröffnung der „Rankler G’schichten“ erstmals auf dem Marktplatz Rankweil präsentiert.
Reicher Erfahrungsschatz
„Mit den ‚Rankler G’schichten‘ soll der große Schatz an Erfahrungen von älteren Menschen, die in ganz unterschiedlichen Teilen Rankweils leben, einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden“, erläutert Ingrid Böhler von der Caritas. „So werden Brücken zueinander gebaut und neue Lebensperspektiven eröffnet.“ Die Ausstellung steht unter dem Motto „Wir alle sind Rankweil“ und soll sowohl Unterschiede als auch Gemeinsames gerade auch in Hinblick auf Themen wie Einsamkeit, Nachbarschaft und Älterwerden sichtbar machen.
Das Projekt ist eine Kooperation der Marktgemeinde Rankweil und der Caritas im Rahmen von LE.NA – Lebendige Nachbarschaft. Übrigens: die Geschichten gibt es nicht nur zum Nachlesen, Auszüge der Interviews können ab dem Eröffnungstag der Ausstellung am 9. Juli auf www.rankweil.at/rankler-gschichten auch nachgehört und -gesehen werden.
Anmeldung für die Ausstellungseröffnung erforderlich bis Mittwoch, 7. Juli, unter www.rankweil.at/rankler-gschichten. Weitere Informationen unter 05522/405 1127 oder elke.moosbrugger@rankweil.at.