Sporthafen könnte zum Auffangbecken der Pipeline werden

Die Liegewiese gilt als naheliegende, noch problemfreie Alternative zur streng kontrollierten Pipeline.
Bregenz Wem der Kontrolldruck und die Auflagen an der Pipeline zu hart sind, sucht derzeit nach Alternativen am Seeufer. Eine Liegewiese direkt am See, mit Zugang zum Wasser, ohne Konsumzwang oder strenge Verbote, leicht erreichbar: Lässt man die Pipeline aus den bekannten Gründen außen vor, drängt sich die Liegewiese beim Ruderverein Wiking beim Sporthafen auf.
Heißer Tipp unter Jugendlichen
Am Montagnachmittag tummeln sich hier vor allem Jugendliche und Senioren. “Das hat sich eigentlich nicht verändert, auch am Wochenende nicht”, erklärt die 16-jährige Andrea Felder aus Hittisau. Am Wochenende habe es sich erst auf den Abend hin geändert. “Am Samstag kamen halt noch viele nach der Pride hierher.” Dennoch, jene Jugendlichen, die bisher an die Pipeline gingen, sehen die Wiking-Liegewiese als gute Alternative fürs Wochenende, bestätigen mehrere anwesende Jugendliche den Tenor unter ihren Altersgenossen.


Vonseiten der Stadt Bregenz sei man sich der aufkommenden Beliebtheit der Wiese neben dem Sporthafen bewusst. Bislang sei dies jedoch problemlos, betont die Stadt. Am Wochenende habe man weder eine Vermüllung noch Lärm- oder andere Störungen wahrgenommen. Vorteilhaft sei es außerdem, dass es am Sporthafen keine Anrainer gibt, deren Nachtruhe gestört würde. Vonseiten der Stadt werde man jedoch die weitere Entwicklung entlang des Seeufers im Blick behalten und notfalls reagieren.