Kunterbuntes Kindergartenjahr

Kindergarten Batschuns trotzte Corona mit ganz viel Kunst.
Zwischenwasser Im Gegensatz zu den Volksschulen hatte der Großteil der Kindergärten in Vorarlberg durchgehend geöffnet während der Pandemie. „Was wir alle nicht durften, war gemeinsames Singen und Musizieren sowie Turnen“, erklärt Leiterin Dagmar Matt vom Kindergarten Batschuns. Somit mussten die Pädagoginnen kreative Alternativen suchen. Und heraus kam „Kunst gegen Corona“. So malten, bastelten und kreierten die 35 Kinder in Batschuns was das Zeug hielt. „Als Bewegungskindergarten sind wir täglich draußen und so sammelten wir in der Natur auch zahlreiche Materialien, die dann verarbeitet wurden“, führt Matt weiter aus.

Jahresabschluss
Und das Ergebnis konnte sich sehen lassen. Die vier Kindergartenpädagoginnen und -assistentinnen (Theresa Rossegger, Lucia Jenny, Judith Marte und Karin Breuß) neben Leiterin Dagmar Matt haben den Turnsaal in den letzten Tagen ordentlich umdekoriert und diesen in eine Ausstellungsfläche umgewandelt. An jeder Ecke gab es viel zu erkunden.

Und so staunten auch die Eltern nicht schlecht, als vergangene Woche zum Jahresabschluss – der normalerweise ein kleines Sommerfest ist – mit der Ausstellung ein ganz besonders kreativer Schlusspunkt gesetzt wurde.

Mit allen Sinnen
Beim Jahresthema „Farben“ konnten sich die Kleinen austoben. „Ein besonderes Highlight war das Mahlen und Vermischen von Gewürzen“, erklärt Matt. „Da spielten alle Sinne mit.“ Die Kinder staunten besonders, als der Hagebuttentee sich blau färbte.Mit angepinselten Lego-Rädern wurden Muster kreiert, mit Kleister Figuren geformt, Joghurtbecher geschmolzen und zu Lichtspielen verarbeitet, aus Salz wurden Schneeflocken geschaffen und mit Luftpolsterfolie wurde experimentiert. Ganz stolz zeigten die Kinder ihre Werke ihren Familien. ETU
