Frischer Schwung für Frastanzer Zentrum

Vorarlberg / 17.06.2021 • 15:49 Uhr
Der Ortskern der Marktgemeinde Frastanz soll zu einem belebten Dorfzentrum werden. An der Umsetzung dieser Zukunftsvision wird bereits gearbeitet.<span class="copyright">Marktgemeinde</span>
Der Ortskern der Marktgemeinde Frastanz soll zu einem belebten Dorfzentrum werden. An der Umsetzung dieser Zukunftsvision wird bereits gearbeitet.Marktgemeinde

Marktgemeinde holt für Entwicklung des Ortskerns die Firma Prisma an Bord.

Frastanz Ein belebtes Dorfzentrum mit gemütlichen Cafés, Bars, Geschäften und unterschiedlichen Wohnformen: Das ist die Zukunftsvision, die Frastanzer Architekten nach einem Bürgerbeteiligungsprozess im Jahr 2017 in einen Masterplan gegossen haben. Der Saminapark und das in Bau befindliche Hefel-Projekt „Hauptmann Frick“ fügen sich in diesen ein. Um die Zentrumsentwicklung nun weiter voranzutreiben, hat die Marktgemeinde Frastanz die Prisma Unternehmensgruppe an Bord geholt. „Für die Umsetzung der ehrgeizigen Pläne brauchen wir Partner, die an unsere Zukunftsvisionen glauben und auch bereit sind, dafür Geld in die Hand zu nehmen“, fasst Bürgermeister Walter Gohm zusammen: „So wie das E-Werke und Raiffeisenbank beim Saminapark, Hefel-Wohnbau beim Projekt Hauptmann-Frick-Straße oder auch Friseur Thomas Moll bei der Erweiterung seines Geschäftes gemacht haben.“ Nach mehreren Vorgesprächen haben Prisma-Vorstand Bernhard Ölz, Vorarlberg-Geschäftsführer Nikolaus Ess und Projektentwickler Christian Dosch dem Gemeindevorstand, der Projektgruppe und Mitarbeitern aus der Gemeindeverwaltung im Februar ihren Zugang zum Thema Zentrumsentwicklung erläutert.

Es gilt, die Fläche nachhaltig und gehaltvoll zu entwickeln.

Walter Gohm
Bürgermeister Frastanz

Ergebnisse bis in zwei Jahren

Im Unterschied zu einem klassischen Bauträger ist Prisma auf die Entwicklung von ganzen Quartieren, wie beispielsweise den Garnmarkt in Götzis, spezialisiert. Nach Beratungen in den zuständigen Gremien hat die Gemeindevertretung Ende Mai einstimmig beschlossen, weitere Umsetzungsschritte gemeinsam mit Prisma zu konkretisieren. „Wir haben auf diesem Planungsgebiet eine Fläche von ca. 5000 Quadratmetern zur Verfügung, die es nachhaltig und gehaltvoll zu entwickeln gilt. Da geht es um Begegnungszonen, Treffpunkte, ansprechende Gestaltung und vieles mehr“, so Gohm. Dafür müsse man sich auch die notwendige Zeit geben. „Wir wollen schließlich nicht irgendetwas kopieren, sondern ein Zentrumsprojekt entwickeln, das selbst zum Vorbild für andere werden kann.“ Bis in etwa zwei Jahren will man konkrete Ergebnisse präsentieren.