Rasanter Ersthelfer

Götzner Sanitäter kümmert sich beim Formel 1 GP um Notfälle.
Götzis In wenigen Wochen macht die Formel 1 in Spielberg Station. Beim mit Abstand größten Motorsportevent in Österreich werden bis zu 30.000 Zuschauer erwartet. Einer, der auch dabei sein wird, ist Josef Bachmeier (43). Der Götzner wird sich gemeinsam mit weiteren 18 Sanitätern, vorwiegend von der Rot-Kreuz-Dienststelle Hohenems, um die Sicherheit der Topsportler und Tausenden Fans kümmern.
Vor exakt einem Jahrzehnt wurde der Red-Bull-Ring in der Steiermark eröffnet. Seit fünf Jahren sind auch die Vorarlberger Teil des riesengroßen Sicherheitsteams am Ring. Organisator Bachmeier erinnert sich noch gut daran, als er damals die Bewerbung in die Steiermark schickte. Im ersten Moment herrschte ob der großen Entfernung von 600 Kilometern doch große Verwunderung vonseiten der Bezirksstelle Knittelfeld. Doch für den Götzner, der in der Vergangenheit diverse Rennsportveranstaltungen als Zuschauer besucht hatte, war es naheliegend, seine Begeisterung für diesen Sport mit Ambulanzdiensten zu verbinden. „Zumal man da viel näher am Geschehen ist. Diese Begeisterung teile ich mit allen Kollegen“, so Bachmeier.



Bei den ersten Diensten in der Steiermark waren es nur fünf Sanitäter, im Laufe der letzten Jahre steigerte sich die Zahl auf fast das Vierfache. Mittlerweile sind vier Teams mit acht Sanitätern im Streckenbereich eingeteilt, die restlichen Sanitäter sind für den Zuschauerbereich zuständig. „Es ist Jahr für Jahr eine sehr spannende Aufgabe und eine große Herausforderung. Die Freude überwiegt und es ist etwas ganz Besonderes“, betont Bachmeier abschließend. VN-TK