Landtag gegen alle Diskriminierungen gleichermaßen

Vorarlberg / 10.06.2021 • 14:30 Uhr
Landtag gegen alle Diskriminierungen gleichermaßen
Der Landtag möchte keine Diskriminierung diskriminieren.

Kein gesonderter Aktionsplan gegen Diskriminierung wegen der sexuellen Orientierung.

Bregenz Der Vorarlberger Landtag hat sich einstimmig gegen Diskriminierung ausgesprochen. Und zwar wird die Landesregierung ersucht, sich für die Stärkung der Schutzrechte für alle Menschen einzusetzen, die wegen ihrer Herkunft, Hautfarbe, Geschlecht, religiöser Zugehörigkeit oder sexueller Orientierung diskriminiert werden. Beratungsangebote sollen weiterentwickelt und relevante Akteure einbezogen werden. Nachdem in Vorarlberg in der jüngsten Vergangenheit vermehrt Regenbogenfahnen angezündet oder geklaut wurden, wollten SPÖ und Neos auch ein Zeichen speziell gegen die Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung setzen. Deshalb forderten sie einen Aktionsplan sowohl auf Landes- als auch auf Bundesebene. Diese Forderung fand jedoch keine Mehrheit, sehr zum Ärger von Rot und Pink. Die anderen Parteien argumentierten hingegen, dass sie keine Gruppe besonders hervorheben wollten. Alle Diskriminierungen seien gleich schlimm.

Auch in Bregenz wurde eine Regenbogenfahne angezündet.<span class="copyright"> VOL/Mayer</span>
Auch in Bregenz wurde eine Regenbogenfahne angezündet. VOL/Mayer