Artensterben in Vorarlberg

Den einen fehlt der Lebensraum, die anderen machen es sich dafür bequem im Alpenraum.
Schwarzach Das Artensterben hat auch Vorarlberg erreicht, betont inatura-Biologe Klaus Zimmermann in “Vorarlberg live”. Bemerkbar wird es vor allem bei den Pflanzen und Insekten, deren Zahl stark rückläufig ist. “Ein dramatisches Beispiel sind die Schmetterlinge”, betont er. Viele Schmetterlinge sind auf eine einzelne Pflanze spezialisiert, zählt diese nicht gerade zu den Zierpflanzen, ist der Schmetterling ebenfalls in Gefahr. Die Bodenversiegelung steuert das Ihrige bei. Doch auch Amphibien verschwinden und werden immer weiter zurückgedrängt. Zimmermann sieht Vorarlberg durchaus bemüht, dem entgegenzuwirken. Im privaten Bereich könne man auch viel beisteuern: Einen wöchentlich gemähten Rasen bezeichnet Zimmermann als “grünen Beton”. “Ich muss im Garten Vielfalt zulassen”, bittet er um Schutzzonen, in denen man alles blühen lässt und so vielen Lebewesen Deckung bietet. Doch auch Neuankömmlinge wie die Tigermücke werden immer mehr zum Thema.