Ein Hoch auf die gute Nachbarschaft

Vorarlberg / 02.06.2021 • 15:36 Uhr
Der Nachbarschaftspreis kam für viele überraschend. Bei Familie Sabine und Peter Begle gab es ein Feierabendbier. <span class="copyright">Montiperle</span>
Der Nachbarschaftspreis kam für viele überraschend. Bei Familie Sabine und Peter Begle gab es ein Feierabendbier. Montiperle

Gewinner des Satteinser Nachbarschaftspreises geehrt.

Satteins 22 Nominierungen waren aus der Bevölkerung für den erstmals ausgeschriebenen Satteinser Nachbarschaftspreis eingelangt. Eine sechsköpfige Jury aus allen drei Fraktionen in der Gemeindevertretung setzte sich im Generationenausschuss mit den Nominierungen auseinander. Die Texte blieben ano-nym, damit die Jury ganz unbefangen urteilen konnte. Die Auswahl war aber nicht leicht: „Eigentlich verdienen alle einen Preis“, meinten die Juroren nach der Durchsicht unisono. Schließlich einigte man sich auf fünf Hauptpreise, über die sich Heidemarie Hofer, Monika und Elmar Ulmer, Familie Helene und Werner Gau, Dolores und Heinz Hosp sowie Erika und Josef Mündle freuen durften. Sie alle erhielten neben der Urkunde auch einen Genussgutschein. „Wie? Uns hat man für einen Preis nominiert? Aber was wir machen, ist doch ganz selbstverständlich“, war dann bei den meisten die erste Reaktion auf den Gewinn. Manche waren sogar kurz sprachlos. Dann aber strahlten sie über das ganze Gesicht.

Dolores und Heinz Hosp mit Bürgermeister Gert Mayer.<span class="copyright">Montiperle</span>
Dolores und Heinz Hosp mit Bürgermeister Gert Mayer.Montiperle
Lorenz Häusle und Christiane Vögel mit Urkunde.<span class="copyright">Montiperle</span>
Lorenz Häusle und Christiane Vögel mit Urkunde.Montiperle
Erika und Josef Mündle mit Bürgermeister Gert Mayer.
Erika und Josef Mündle mit Bürgermeister Gert Mayer.

Feierabendbier für gute Nachbarn

Für alle Nominierten gab es neben der Urkunde auch einen Sechserträger „Feierabendbier“, um damit gleich gemeinsam mit den Nachbarn auf die gute Nachbarschaft anzustoßen. Einen Sonderpreis gab es für Sabine und Peter Begle stellvertretend für das ganze Quartier, denn „im Wingat wohnen so viele tolle Nachbarn, da kann man sich kaum entscheiden“, hieß es in der Nominierung. Deshalb wurde der Sechserträger kurzerhand auf eine ganze Kiste aufgestockt.

17 Anerkennungspreise

Weitere Anerkennungspreise erhielten Christiane Vögel und Lorenz Häusle, Sarah Wakonigg, Markus Domig, Marianne und Josef Lercher, Zuzana und Markus Miller, Gertraud Sturn, Waltraud Bitschnau, Margit und Paul Dobler, Doris und Alois Fellacher, Familie Gabriele und Thomas Lorenzi, Siglinde Kessler, Sigrid und Bernhard Schmidle, Elke Mündle, Heike Montiperle, Gerda und Josef Getzner sowie Familie Markus Bertsch. Die Urkunden wurden von Cindy Konzett in ihrer Schriftenwerkstatt gestaltet.

Auch Gertraud Sturn freute sich über die Anerkennung.<span class="copyright">Montiperle</span>
Auch Gertraud Sturn freute sich über die Anerkennung.Montiperle

Die Hauptpreise überbrachte Bügermeister Gert Mayer höchstpersönlich: „Wir haben das große Glück, in einem Dorf zu wohnen, wo die Nachbarschaft noch einen hohen Stellenwert besitzt. Darüber freuen wir uns sehr.“ Und auch seine Stellvertreterin und Obfrau des Generationenausschusses Doris „Putzi“ Amann war von den tollen Nominierungen begeistert: „Manchmal sind es große Dinge, sehr oft aber sind es die vielen kleinen, die eine gute Nachbarschaft ausmachen.“ MON