33 Anzeigen und hunderte Belehrungen am Bregenzer Bodenseeufer

bregenz Bei Kontrollen im Bereich der als “Pipeline” bekannten Promenade am Bregenzer Bodenseeufer wurden am Freitagabend 33 Anzeigen verhängt. Insgesamt traf die Polizei in dem Gebiet laut eigenen Angaben auf 500 bis 600 Personen, die sich weder an Abstandsregeln noch Verordnungen zu Lärm, Müll oder Feuer hielten. Die Betroffenen wurden belehrt und hätten sich meist einsichtig gezeigt. Eine Person wurde wegen fortgesetzten aggressiven Verhaltens festgenommen.
Nachdem eine Auseinandersetzung zwischen zwei Alkoholisierten im Bereich des alten Militärbades mit einer Körperverletzung geendet hatte und es zahlreiche Beschwerden wegen Lärms gab, wurden am Abend Polizeikontrollen an der Pipeline durchgeführt. Wer sich nicht an die Abstandsregeln oder die städtischen Verordnungen betreffend Lärm, Verunreinigung, Glasflaschen oder offenes Feuer hielt, wurde nach Angaben der Polizei darauf aufmerksam gemacht und gebeten, die Pipeline zu verlassen, was der Großteil der Angesprochenen auch getan habe. Einige hätten auch ihren eigenen Müll wieder aufgesammelt.
Andere Angesprochene zeigten sich laut Polizei hingegen uneinsichtig. Unter anderem gab es 21 Anzeigen wegen Verursachens ungebührlichen Lärms, sechs wegen Nichteinhaltung des Glasflaschenverbotes, eine nach der Covid19-Schutzmaßnahmenverordnung und eine Festnahme wegen fortgesetzten aggressiven Verhaltens gegenüber Organen der öffentlichen Aufsicht.