Erzählungen von „der Welt gegenüber“

Autorin Eva Schmidt präsentierte vor 50 Zuschauern im T-Café in Bregenz ihr neuestes Werk.
Bregenz Eva Schmidt stellte nach Einladung des Franz-Michael-Felder-Archivs ihr neues Buch „Die Welt gegenüber“ im T-Café des Vorarlberger Landestheaters vor.
Der Abend wurde moderiert von Jürgen Thaler, dem Leiter des Felder-Archivs. Eva Schmidt erzählt in ihrem Roman mit Empathie und Zurückhaltung von Menschen, die neben anderen leben, einander nah genug, um sich einsam zu fühlen, weit genug voneinander, um sich zu beobachten: aus Neugier, aus dem Bedürfnis nach Berührung, aus Lust an der Überschreitung.
Der Blick auf ihre Figuren und die Sprache in der sie lebendig werden, sind provozierend klar. So klar, dass darin nach und nach Ahnungen spürbar und Risse erkennbar werden.
Nur 50 Besucher erlaubt
Zur Lesung kamen Irmgard Bickel, Christine Breuss, Marlies Fessler und Gertrud Gfader. Unter den leider nur 50 erlaubten Zuhörern waren auch Walter Gmeiner, Elisabeth Hagen, Andrea Kopf und Klaus Lenz waren im Publikum.
Eva Schmidt, geboren in Lustenau, lebt in Bregenz. Veröffentlichungen seit 1985, zuletzt, nach einer Unterbrechung von fast zwanzig Jahren, umfassen die beiden Romane „Ein langes Jahr“ (2016) und „Die untalentierte Lügnerin“ (2019). Mit beiden Büchern war sie für den Deutschen Buchpreis nominiert. yas




