Meduni Graz startete Umfrage in Vorarlberg zu Corona

Seit Freitag befragt die Medizinische Universität Graz die Vorarlberger zu ihrer Einstellung gegenüber den Coronamaßnahmen.
Graz Die wissenschaftliche Begleitung der Modellregion Vorarlberg beschäftigte die akademische Welt. So mancher Forscher hätte sich eine große Studie darüber gewünscht, welchen Einfluss die einzelnen Maßnahmen auf das Infektionsgeschehen haben. Der Politik war eine tagesaktuelle Begleitung durch die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit wichtiger. Diese war für die tägliche Lagebestimmung notwendig und damit zielführender, so die Begründung des Landes Vorarlberg.
Außerdem habe man gemeinsam mit dem Ministerium die Medizinische Universität Graz mit einer KAP-Studie beauftragt. Dabei werden 500 Vorarlberger zu ihrem Wissen über die Maßnahmen, deren Befolgung und die Gründe für das eigene Handeln abgefragt (KAP steht für Knowledge, Attitude, Practice, also Wissensstand, Einstellung und Handlung). Vergangenen Freitag begann man in Vorarlberg mit den Befragungen, bestätigt die leitende Forscherin Andrea Siebenhofer-Kroitzsch. Die Umfrage werde in voraussichtlich zwei bis drei Wochen abgeschlossen sein, die Auswertung einer vergleichbaren Studie in Kärnten ist kurz vor dem Abschluss. Insgesamt werden 500 Personen befragt.