Ordenspreis 2020 für Schwestern der Heiligen Klara

Hohe Auszeichnung für gefragte Kunstedition.
Bregenz Helfen braucht oft Fantasie, davon hat der Bregenzer Künstler Marbod Fritsch berufsbedingt reichlich. Er hatte die Idee bzw. das Konzept 2017 für eine Kunstedition für den Freundeskreis der Schwestern der Hl. Klara zur Unterstützung des Ordens. Initiiert wurde das Projekt vom Obmann des Freundeskreises, Kurt Mathis. Die Schwestern der Heiligen Klara wurden nun dafür mit dem Ordenspreis 2020 ausgezeichnet. Der Preis wurde an die Äbtissin der Klaraschwestern, Schwester Rita Maria, im Kardinal König Haus in Wien übergeben, im Beisein von Künstler Marbod Fritsch.
Jedes zweite Jahr wird der „Preis der Orden“ verliehen – für soziales, pädagogisches, journalistisches, spirituelles, künstlerisches oder wirtschaftliches Engagement an der Schnittstelle zwischen Ordensgemeinschaften und anderen kirchlichen oder gesellschaftlichen Organisationen. Der Preis ist mit gesamt 12.000 Euro dotiert. Die Österreichische Ordenskonferenz will damit Initiativen aus dem Umfeld der Orden, die kirchlich und gesellschaftlich relevant sind, stärken. Entscheidend dabei ist, dass die (Ordens-)christliche Sendung ins konkrete Leben hinein übersetzt wird. Die Preissumme wurde nun auf vier Projekte aufgeteilt.
Hilfe durch Vorarlberger Künstler
Jedes Jahr wurde eine Druckgraphik Vorarlberger Künstler in der Auflage von 30 Stück zu einem Fixpreis angeboten. Seit dem Start vor mittlerweile vier Jahren wurden sämtliche Werke verkauft, erfreulicherweise wurden alle Editionen überzeichnet. Der Reinerlös kam dabei den Schwestern der Hl. Klara zugute, insgesamt über 30.000 Euro. Bisherige Beiträge schufen so renommierte Kunstschaffende wie Manfred Egender, Marbod Fritsch, Harald Gfader und Alexandra Wacker. Abgeschlossen wird die Reihe heuer mit einem Werk von der jungen Bregenzer Zeichnerin Sophie Thelen. yas