Als die Maul- und Klauenseuche im Vorarlberger Grenzgebiet tobte

Bregenz „Wegen der Maul- und Klauenseuche, die seit mehr als zwei Monaten in der Schweiz wütet, mußten bisher über 18.000 Rinder, Schweine, Schafe und Ziegen notgeschlachtet werden,“ schrieben die VN am 28. Dezember 1965.

Das Land Vorarlberg reagierte prompt: Sollte ein Überschreiten der Grenze unumgänglich sein, so konnte man ausschließlich über das Straßenzollamt Höchst einreisen.

Im Frühjahr 1966, als die Seuche abebbte, wurde auch in Vorarlberg Bilanz gezogen. 15 Höfe waren betroffen, 197 Tiere, davon 112 Rinder, wurden notgeschlachtet. In dieser Zeit wurden auch die Schulen von Egg, Großdorf, Andelsbuch, Bersbuch sowie das Skigebiet in Schetteregg temporär geschlossen.