„LandLuft“ schnuppern in der Montfortstadt

Jury des Baukulturgemeinde-Preises auf Stippvisite in Feldkirch.
FEldkircH Unter dem Motto „Boden g’scheit nutzen!“ stellt der LandLuft Baukulturgemeinde-Preis 2021, für den auch die Stadt Feldkirch nominiert ist, innovativen Umgang mit der Ressource Grund und Boden in den Mittelpunkt. Am vergangenen Mittwoch besuchte eine Delegation die Stadt Feldkirch, um sich selbst ein Bild von der vorbildlichen Bodenpolitik zu machen. Nachdem sich alle Beteiligten in der Früh und noch vor Beginn des offiziellen Teils in der Teststraße im Montforthaus getestet hatten, begann die Tour durch Feldkirch.
Vom Montforthaus nach Gisingen
Erste Station war das Montforthaus, in dem der Entstehungsprozess sowie die Nachhaltigkeit des Hauses präsentiert wurden. Im Anschluss ging es weiter durch die Altstadt, wo sich die Experten über die Innenstadtentwicklung austauschten. Gleich darauf ging es über den Jahnplatz zur Bahnhofcity, wo viel über städtebauliche Gestaltung gesprochen wurde. Abschließend geleiteten die Verantwortlichen der Stadt die Jury zu Projekten in Altenstadt und Gisingen.

Neben Bürgermeister Wolfgang Matt und Planungsstadtrat Thomas Spalt stießen auch immer wieder externe Experten zur Runde. So konnte sich die Jury auch mit den jeweils verantwortlichen Architekten, Projektleitern und Geschäftsführern unterhalten, um deren Sicht zu hören.
Preisverleihung im Herbst
Insgesamt wurden 105 Projekte aus ganz Österreich für den Preis eingereicht. Aus diesen nominierte die Jury 13 Gemeinden und 28 Projekte. Aus Vorarlberg überzeugten gleich vier Gemeinden: Andelsbuch, Nenzing, Göfis und eben Feldkirch. Die Verleihung des LandLuft Baukulturgemeinde-Preises findet am 23. September in Wien statt. Weitere Informationen unter baukulturgemeinde-preis.at/2021.