Attraktive Infrastruktur für Radverkehr

Mäder forciert Ausbau der Radwege und Radrouten.
Mäder Im Rheintal sollen Radschnellverbindungen und Radstrecken zwischen den Ortschaften und in den Gemeinden neu errichtet bzw. ausgebaut werden. Aus diesem Grund hat auch die Mäderer Gemeindevertretung ein Konzept für das Gemeindegebiet beschlossen.
Gefahrenstelle entschärft
Über Verbesserungen im Fuß- und Radverkehr wird in Mäder bereits seit Jahren intensiv nachgedacht. Die Gemeinde forciert den Ausbau bestehender Radwege und Radrouten sowie die Schaffung neuer Radrouten, da das Gemeindegebiet aufgrund seiner Topografie und Nähe zu den Nachbargemeinden prädestiniert ist fürs Radfahren.
Beispielsweise wurde vor der Schweizer Grenze in den vergangenen Jahren eine Gefahrenstelle für Radfahrende sowie für Fußgänger entschärft. „Durch den Bau eines Kreisverkehrs im Kreuzungsbereich L 58/Exerzierplatz und Leha kann nun die Radroute abseits des Schwerverkehrs und der Rangierfläche geführt werden. Im Bereich des Kreisverkehrs werden die Radfahrenden auf eigenständigen Anlagen geführt“, wie Bürgermeister Rainer Siegele gegenüber der VN-Heimat erklärt.

„Beim Kreisverkehr werden Radfahrer auf eigenständigen Anlagen geführt.“
Rainer Siegele
Bürgermeister Mäder
Neue Schnellradverbindung
Das im Jahr 2012 erstellte regionale Radroutenkonzept soll nun überarbeitet und mit den Erkenntnissen der laufenden Entwicklung (Erhöhung des Fahrradfahreranteils, E-Bikes …) ergänzt werden. Dabei sind sowohl Nord-Süd- als auch Ost-West-Schnellradverbindungen vorgesehen. Eine davon soll von Götzis Bahnhof über die Fenkernstraße, das Gütle und die Böckwies entlang der Umfahrungsstraße zum Zollamt Mäder führen. Dazu erklärt Bürgermeister Siegele weiter, dass die Freizeitradrouten in Mäder bis auf kleine Verlegungen bestehen bleiben und „die örtlichen Hauptradrouten insoweit ergänzt werden, als eine neue Linie von der Tavernestraße über die Rheinstraße zum Fußballplatz geführt wird“. MIMA