Die Vorarlberger Naturschau

Vorarlberg / 16.03.2021 • 11:00 Uhr
Die Vorarlberger Naturschau
Das Team der 1960 eröffneten Naturschau in der Dornbirner Marktstraße: Siegfried Fußenegger, Walter Krieg, Alois Bort, Franz Rösner und Josef Kalb.

Die Geschichte des Landes in Bildern.

Siegfried Fussenegger arbeitete ab den 1920er Jahren an der Einrichtung eines naturkundlichen Museums für Vorarlberg. Er wurde zum Gründer und späteren Direktor der Vorarlberger Naturschau. Seinem ehemaligen Schulfreund, dem Dornbirner Fotograf Franz Beer, erteilte er den Auftrag zur Erstellung einer umfangreichen Dokumentation der Landschaften, Dörfer und Bauern Vorarlbergs. Bis 1943 entstand so eine Fotosammlung, die eine scheinbar ursprüngliche Landschaft mit ihren von harter Arbeit gezeichneten Bewohner zeigte.

Beers fotografischer Stil, der das heroische, strebsame und fleißige der Bevölkerung betonte, passte in den Zeitgeist der 1930er und 1940er, fand aber auch in der Nachkriegszeit Verwendung. Philipp Wittwer

Die „Schau der Vorarlberger Naturgeschichte“ in der Viehmarkthalle Dornbirn. Im Vordergrund links ist die Büste Adolf Hitlers zu erkennen.
Die „Schau der Vorarlberger Naturgeschichte“ in der Viehmarkthalle Dornbirn. Im Vordergrund links ist die Büste Adolf Hitlers zu erkennen.
Heuarbeit bei Familie Kaspars in Au, Parzelle Argenau.
Heuarbeit bei Familie Kaspars in Au, Parzelle Argenau.
In der Küche der Haslachgasse 3, Dornbirn. Am Herd steht Anna Maria Thurnher.
In der Küche der Haslachgasse 3, Dornbirn. Am Herd steht Anna Maria Thurnher.
Dornbirn, Kehlegger Viehweide. Vermutlich auf dem Weg zu Holzarbeiten. Die Hornerrodel wurden benutzt, um Holz und Rinde ins Dorf zu führen.<span class="copyright">Franz Beer, Stadtarchiv Dornbirn</span>
Dornbirn, Kehlegger Viehweide. Vermutlich auf dem Weg zu Holzarbeiten. Die Hornerrodel wurden benutzt, um Holz und Rinde ins Dorf zu führen.Franz Beer, Stadtarchiv Dornbirn