Ein Pop-up-Beisl mitten in Bludenz

Hotel/Restaurant Das Tschofen wartet mit innovativen Ideen auf.
Bludenz Eine recht originelle Idee hatten die Betreiber des Hotels/Restaurants Das Tschofen in Bludenz, um doch auch während des Lockdowns wieder ein wenig mehr Präsenz zeigen zu können. Am Samstag eröffnete erstmals das „Nepomuk-Beisl“, eine Form eines Pop-up-Beisls direkt vor dem Restaurant. „Ich bin erst seit Kurzem in Bludenz. Die Menschen wollen endlich wieder raus. Der Samstag scheint schon vor Covid-19 ein beliebter Einkaufstag für die Bludenzer gewesen zu sein“, erklärt Angelika Abel-Hofmann, die neue Gastgeberin des Hauses.
In einem kleinen Holzhäuschen wurden Snacks und Getränke zum Mitnehmen angeboten. Trotz Regenwetters und Kälte kamen zahlreiche Kunden. „Wir wollen unsere Gäste verwöhnen und haben uns unabhängig von der Wiedereröffnung gedacht, dass wir dennoch ein Angebot schaffen möchten. Das Echo ist großartig“, führt die Gastronomiefachfrau weiter aus.
Positive Einstellung ist wichtig
Im „Beisl zum Nepomuk“ gibt es in den nächsten Wochen jeweils am Samstag von 9 bis 13 Uhr die beliebte „Tschofenwurst im Brot“ sowie eine Tagessuppe im Glas. Bei der Premiere am Samstag war dies eine thailändische Fischsuppe: „Im Moment dürfen wir leider nur Take-away anbieten, das bedeutet, dass wir unsere Gäste dazu auffordern müssen, unsere leckeren Kleinigkeiten nicht vor unserem Gastgarten zu konsumieren. Wir hoffen jedoch auf eine baldige gangbare Normalität.“
Mit der angekündigten schrittweisen Öffnung am 15. März besteht für die Gastronomen hierzulande ein Hoffnungsschimmer: „Die Pandemie ist da. Für jeden von uns ist das sehr herausfordernd. Wir freuen uns darauf, situationsangepasst schrittweise – symbolisch gesprochen mit Babysteps – wieder öffnen zu können.“ Auf die Gesundheit der Gäste und Mitarbeiter werde mit allen erforderlichen Maßnahmen geachtet. Flexibilität sei im Gastgewerbe eine unabdingbare Voraussetzung, insbesondere in Zeiten wie diesen. „Unsere Mitarbeiter tragen alle Maßnahmen voll mit, darüber sind wir sehr froh. Wir können die Situation nicht ändern, aber kreativ neue Ideen entwickeln. Es gilt, trotz der aktuell belastenden Situation, positiv zu bleiben. Nur im gemeinsamen Austausch entstehen neue, spannende Produkte“, ist Angelika Abel-Hofmann überzeugt. BI