7000 Euro für Familien in Not

Kneipp-Aktiv-Club Frastanz und Weltladen sammelten Spenden für „Stunde des Herzens“.
Frastanz Unermüdlich sammelten Kneipp-Aktiv-Club und Weltladen Frastanz in den vergangenen Monaten für die Aktion „Stunde des Herzens“ und halfen damit Familien mit schwerem Schicksal. Obfrau Waltraud Hauser hatte zwar heuer auf Einnahmen aus dem abgesagten Herbstfest des Kneipp-Aktiv-Clubs verzichten müssen, dafür wurden umso mehr Spenden in einer Tombola-Aktion in der Adventzeit im Weltladen Frastanz generiert.
Konkrete Hilfestellung
Eintausend Euro gehen an die Familie des tödlich verunglückten Freeriders Andreas Rohrmoser aus Nüziders, der die beiden Kinder Lena (7) und Hanna (2) hinterlässt, um die sich die Mutter Sandra Rohrmoser nun allein kümmern muss. Die übrigen sechstausend Euro gehen an sechs weitere notleidende Familien aus Vorarlberg, denen die Spenden direkt im Weltladen Frastanz übergeben wurden.

„Vielen Dank für diesen Einsatz für kranke und benachteiligte Kinder in unserem Land.“
Joe Fritsche
Obmann “Stunde des Herzens”
Mit großer Freude nahmen die Eltern von Magdalena (12) aus Lustenau, welche an einem Hirntumor erkrankt ist, den ersten Spendenumschlag entgegen. Noch am selben Tag wurden der Mutter des kleinen Robert (2) aus Hard, der an Leukämie leidet, eintausend Euro aus den gesammelten Spendengeldern überreicht. Ebenfalls unterstützt wird die Familie der kleinen Jasmin (4), die das Down-Syndrom hat und mit ihren Eltern ebenso in Hard lebt. Weiters aus dem Spendentopf unterstützt wurden die Familien von Wendelin (7) aus Dalaas, Antonella (9) aus Schwarzach und Dominik (7) .

Sieben Familien
Bei der Spendenübergabe im Weltladen Frastanz bedankte sich Joe Fritsche, Obmann des Vereins „Stunde des Herzens“, für das Engagement und die vorbildliche Menschlichkeit: „Danke an Waltraud und Norbert Hauser sowie dem liebevollen Team vom Weltladen in Frastanz für die unglaublichen 7000 Euro, die wir in diesen Tagen an sieben Familien übergeben konnten. Vielen Dank für diesen Einsatz für die kranken und benachteiligten Kinder in unserem Land. Danke für dieses wunderbare Geschenk des Himmels.“ HE
